Heute mal ein bißchen Schuhmode, sofern man hier von Mode sprechen kann beim Beitrag:

Schuhe kann man aufpeppen, indem man andere Schnürsenkel dazu kauft.

Je nach Geschmack.

Im Bild ein Paar Stiefel, die im Schugeschäft Dunkelblau im Leder und mit dunkelblauen Schnürsenkeln gekauft wurden.

Mit andersfarbigen Schnürsenkeln sehen Sie lebhafter aus.

 

Ein Fehlkauf landet in der Kleiderbörse :

Das Schlafanzugoberteil wurde noch nie getragen, Etikette ist noch dran...

Das Schlafanzugoberteil wurde noch nie getragen, Etikette ist noch dran…

Damen-Flanell-Schlafanzug-Oberteil.

Farbe:

bebeblau / hellblau.

Größe:

48 / 50.

Preis:

5 Fr.

(bei Postversand zzgl. Portokosten)

Neuwertig, nie getragen.

Schild ist noch dran sogar.

Abholung / Übergabe möglich in Graubünden (Chur, Domleschg, Engadin) und Glarus / Schwyz /Zürich (Zugstrecke Chur – Zürich), im Raum St. Gallen, Appenzell-Außerrhoden alle Orte, die an dem Zugstrecken des Rheintals oder Walensee-Toggenburg liegen.

Modefarben: 2017 soll in punkto Damenmode das Jahr der Modefarbe Rosa gewesen sein.

Grund genug, sich das mit der Farbe Rosa einmal genauer anzusehen.

Barbie, Ballettkostüm und Bettwäsche, manchen Mädchen kann es nicht rosa genug sein.

Rosa wirkt sanft und weich, weshalb es allgemein mit Weiblichkeit assoziiert wird. Männer empfinden rosa bei Kleidung als weiblich.

Und Frauen mögen Rosa schon als Mädchen.

Versuche, alternativer Eltern, die ihre die Tochter von einem geschlechtsneutralerem Farb-Geschmack überzeugen wollen, scheitern seit den 68er-Jahren.

Forscher der britischen Newcastle University hatten das schon vor über 10 Jahren untersucht.

Damals publizierten sie die Ergebnisse der Farbvorlieben-Studie in der Ausgabe der Fachzeitschrift «Current Biology».

Hier schildern Anya Hurlbert und Yazhu Ling ihren simplen Test:

208 Versuchspersonen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren mussten sich am Computerbildschirm möglichst schnell entscheiden, welche von zwei Farben sie bevorzugen. Es stellte sich heraus, dass zwar alle Personen Blau mochten, Frauen jedoch zudem rötliche Farbnuancen bevorzugten. Neben den britischen Teilnehmenden folgten auch chinesische Versuchspersonen, die erst kürzlich nach England eingewandert waren, dem geschlechtsspezifischen Muster.

Während Frauen ihre Präferenz klar auf rötliche und rosa Farbtöne legen, gibt es bei Männern keine eindeutige Tendenz.

Diese Rangfolge der Farbe gilt über kulturelle Grenzen hinweg.

Erst kürzlich hatte ich mich über einen leitenden Beamten und dessen Krawattenstil ausgelassen.

Hier gleich noch ein weiterer leitender Beamter der Eidgenossenschaft und sein Kleidungsstil zum Thema.

Damals schrieb ich davon, daß Beamte zwar kaum in der Öffentlichkeit erscheinen im Gegensatz zu Politikern, aber sehrwohl die Fäden ziehen.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, wie sich Walter Thurnherr, Angehöriger der Mitte-Links-Partei CVP zu sich selbst und seiner Position auf seiner Webpräsenz äußert:

Ich sehe mich nicht als achten Bundesrat, eher als obersten Beamten. Meine Macht ist beschränkt. Aber ich habe etwas Einfluß. Ich kann vermitteln oder steuern, ich koordiniere und mache Vorschläge. 

Doch dies ist ein Modeblog, daher zurück zum Thema Mode.

Walter Thurnherr trägt auf dem Foto, das von ihm – also wohl mit seinem Einverständnis – als erstes zu sehen ist auf der Webseite der Eidgenossenschaft eine absolut grausame Kombination. Ein Jakett in einem hellen ultramarinblau mit einer schillernden grünen Krawatte. (Fotoausriß unten)

Nicht nur eine Modesünde, sondern eine Vergewaltigung des guten Geschmacks. Der offenbar nicht vorhanden ist.

Man könnte es allenfalls als Exzentrik auslegen, aber es scheint einfach der Modegeschmack zu fehlen. Denn würde es einfach sich um eine exzentrische Ader von Turnherr handeln, so wäre er nicht auf dem nächsten Foto so blaß wie eine Leiche gekleidet. Absolut farblos, ganz genau das Gegenteil vom schrill daherkommenden Blau-Grün-Kombi.

Der Mann hat einfach keinen Modestil, keinen Modegeschmack. Hier noch als Beispiel das Bild von ihm, das als erstes kommt bei Google und auf der Webseite der CVP aufgeschaltet ist.

Die Partei sollte ihm und sich zuliebe ihm einen Modeberater bzw. Stilberatung zur Verfügung stellen.

Wie kann man nur einen grauen Anzug tragen und diesen mit einer Krawatte kombinieren, die augenscheinlich ein Muster aus Blautönen, Grün, Gelb und Weiß als Streifen hat?

Die Krawatte allein schon wäre in anderer Hemd- und Anzug-Kombination jedenfalls gut für Fasnacht geeignet.

 

 

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite

Man sagt, die Macht liegt bei den Beamten hinter den Politikern und nicht bei den Politikern.

Es ist wohl etwas dran. Weil er, der Beamte, anders als die Politiker selbst kaum bis gar nicht in den Medien kommt, ist er weitgehend unbekannt. Aber Strippenzieher, er zieht die Fäden im Hintergrund.

Einer dieser Beamten ist André Simonazzi. Er hält sich schon lang. Im November 2008 hat der Bundesrat zum Vizekanzler und Bundesratssprecher ernannt.

Er ist für die Regierungskommunikation zuständig und koordiniert die Informationstätigkeit der Departemente.

Geht man nach den Bildern auf der Webpräsenz der Eidg. Verwaltung der Bundeskanzlei usw, so hat er eine Vorliebe für lila-farbene Krawatten.

Mit der Krawatte rechts im Bild wird gezeigt, daß Krawatten keineswegs immer langweilig sein müssen.

Ob die lilafarbene Krawatte unten geschmackvoll ist, darüber läßt sich wohl streiten.

So Lila- und Flieder-Töne, die in Norddeutschland oder in nördlichen Gegenden und Ländern wohl kaum einer tragen würde sind jedenfalls typisch für den allemanischen Raum (Süddeutschland, Schweiz… )

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite bzw. Keystone (Schlüsselstein : - )

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite bzw. Keystone (Schlüsselstein : – )

 

Welche Kleidung anziehen, wenn ein Kundentermin ansteht?

 

Was ist das Wichtigste?

 

Um es vorwegzunehmen:

 

Das Wichtigste ist: Seien Sie Sie selbst.

 

Seien Sie authentisch.

 

Nicht unbedingt die richtige Kleidung für jeden Kundentermin... Außer vllt. man möchte sich als Sozialarbeiter oder im alternativen Spektrum irgendwo bewerben...

Nicht unbedingt die richtige Kleidung für jeden Kundentermin… Außer vllt. man möchte sich als Sozialarbeiter oder im alternativen Spektrum irgendwo bewerben… Doch wer in der Freizeit so rumläuft und dann plötzlich als Immobilienmakler mit Krw

Haben Sie es auch schon einmal erlebt?

Den Immobilienverkäufer, z. B. von einer Firma wie Betterhomes, dem man ansieht, daß er noch nie im Leben zuvor eine Krawatte getragen hat?

Der dadurch einfach unecht und künstlich, gelackt wirkt?

Oder den Internetagentur-Vertreter, der gezwungen versucht, locker zu wirken und kreativ, aber gekleidet ist wie ein Buchhalter oder Programmierer.

Jedoch sicher nicht aussieht wie der Typ, der auch nur irgendwelche kreativen Einfälle für eine Webseite hat?

Würden Sie so jemandem einen Auftrag geben?

Wohl kaum.

Denn auch die (Ver)-Kleidung nützt nichts. Man spürt, daß etwas nicht stimmt, daß irgendwas nicht paßt, nicht in Ordnung ist.

Natürlich kann man sich je nach Termin anders ankleiden. Aber man sollte sich nicht ver-kleiden.

Beim Termin mit einem Kunden, der eine Webseite möchte und der ein Schreiner ist, ist die Frage, ob man unbedingt Krawatte anziehen sollte, selbst, wenn man solch eine gerne trägt. Denn es kann Distanz schaffen.

Ob man sich anläßlich eines Geschäftstermins wie auf einer Beerdigung kleiden möchte und lieber farblos auftreten will, obliegt auch dem persönlichen Geschmack.

Ob man sich anläßlich eines Geschäftstermins wie auf einer Beerdigung kleiden möchte und lieber farblos auftreten will, obliegt auch dem persönlichen Geschmack. Ob man auf die Weise kreativ rüberkommt, das darf jedoch wohl bezweifelt werden…

Aber wenn jemand, der sonst nie Jeans trägt, plötzlich ein Holzfällerhemd anlegt und versucht, möglichst sympathisch für den Termin beim Schreiner zu wirken, indem er sich verkleidet, der erreicht genau das Gegenteil.

Wenn jemand aber gern Anzug und Krawatte trägt und bei einer Zahnarztpraxis oder einem Luxusrestaurant die Webseite machen soll, ist es sicher passend.

Fazit zur Kleidung bei Kundenterminen

Sich selbst darstellen, nicht projezieren, was bzw. wer man nicht ist.

Nicht jemand abbilden wollen, der man nicht ist. Sowas spürt der Kunde.

Es wirkt gewollt.

Trotzdem ein stückweit Rücksicht nehmen.

Peer Wandiger faßt es auf seinem Blog in diesem Artikel in gute Worte (kursiv). Er schreibt u. a., daß man “das eigene richtige Auftreten finden” soll.:

“Mein Auftreten selber sollte natürlich professionell sein. Deshalb habe ich mir ordentliche Sachen angezogen, die Haare nochmal gemacht und die Zähne geputzt. Bin ich aber mit Anzug und Krawatte los? Nein, denn das wäre nicht ich gewesen.

Manche versuchen etwas ganz anderes darzustellen, als sie sind. Mal abgesehen davon, daß einem das viele nicht abkaufen, verbiegt man sich auf diese Weise auch und muss das dann weiter durchziehen.

Deshalb finde ich es sehr wichtig, daß man das eigene richtige Auftreten findet.”

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch "no go")

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch “no go”). Doch wems gefällt und wer sich so wohlfühlt, kann auch so zu einem Termin : – )

Das “richtige eigene Auftreten” ist auch ein Stück Selbstfindung.

Und heißt somit auch etwas anderes:

Wer sich selbst noch nicht gefunden hat, der wirkt auch auf andere verloren bzw. unecht, unsicher.

Im Übrigen

Im Übrigen gilt das, was für Kundentermine gilt auch im restlichen Leben bzw. kann man übertragen auf den Alltag.

Denn auch hier sollte man sich nicht verbiegen, nicht verstellen, nicht ver-kleiden.

Das heißt allerdings natürlich nicht, daß man auf einem Schwingfest Anzug und Krawatte tragen sollte, nur, weil man es gerne trägt.

Dann besser auf die Pferderennbahn gehen, wenn mit traditioneller Edelweißkleidung tragen möchte.

 

 

Jagdkleidung soll schön wärmen.

Vor Nässe schützen.

Und soll etwas aushalten, robust und solide sein.

Mit der Jagdhose der Marke “Duck Valley” machte ich leider andere Erfahrungen.

In der Produktbeschreibung heißt es:

“So schützt sie mit einer hohen Wasserdichte optimal vor eindringender Feuchtigkeit und ist zudem besonders strapazierfähig. Das weiß der Waidmann zu schätzen, wenn er im Morgentau durch hohen Bewuchs zu gehen hat.”

Morgentau? Nässe von außen?

Von außen dringt tatsächlich keine Nässe sein, zumindest nicht, solange die Hose noch ganz ist (siehe weiter unten). Doch dafür hat man innen eine Wasserlache:

Denn wer nicht grad noch zusätzlich lange Unterhosen anhat, dem klebt die Jagdhose wie Plastik mit kaltem Schweiß am Beine.

Doch mit langen Unterhosen ist es selbst dann, wenn man diese als neue Jagdmode tragen wollte, leider nicht getan.

Überall Risse nach nur 1x tragen

Denn was mich aber viel mehr enttäuscht hat, ist, daß sie noch 1x Tragen schon lauter Risse hatte im Innenfutter.

Fazit

Mein Fazit: Wer diese Duck-Valley-Jagdhose kaufen will, der muß gleichzeitig noch ein paar Samthandschuhe dazukaufen. Denn diese Hose darf man nur mit Samthandschuhen anfassen. Oder besser im Kleiderschrank lassen als Ausstellungsstück, aber nicht tragen, dann geht sie kaputt. Sofort beim ersten Tragen.

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Kleidermotten bekämpfen – mit Chemie oder Hausmittel?

Wer kennt es nicht:

Man hat den Eindruck, Motten gehen zielsicher und instinktiv immer an die schönsten Kleider.

Die Motte: Ein niedliches, possierliches Tierchen. Wenn sie nur nicht so Appetit auf die Lieblingskleider hätte...

Die Motte: Ein niedliches, possierliches Tierchen. Wenn sie nur nicht so Appetit auf die Lieblingskleider hätte…

Wer schon einmal nach einem Sommer die Winterwollpullis wieder rausgeholt hat und dann merken mußte, daß alle der schönsten davon Mottenlöcher haben, der kennt das Problem.

Leider suchen sich Kleidermotten auch nie solche Teile aus, die man eigentlich schon lange wegschmeißen wollte. Sondern stets die Lieblingskleider.

Es ist Geschmackssache, ob man von Chemiekonzernen Mittel gegen Kleidermotten kauft oder lieber Hausmittel anwendet.

Und hat auch etwas damit zu tun, ob man die Kleider danach noch ohne Chemiegeruch und schädliche Ausdünstungen tragen kann, wenn sie mottenfrei sind.

Und wer sich mit Biokost ernährt, der möchte wohl kaum gerne Chemie auf seiner Haut über die Kleider übertragen bekommen.

Mottenbekämpfung geht auch ohne Chemie.

Motten mögen keine Hitze

Kleidermotten vertragen keine Hitze oder Kälte. Wer seine Wollkleider in die Sonne hängt oder großer Kälte aussetzt, der tötet die Motten ab.

Das Problem ist, daß man Wollkleider selten mit 95 Grad waschen kann. Aber in die Sonne hängen geht.

Motten mögen keine Kälte

Kälte wirkt ebenfalls gut. Daher muß man, wenn man diese Methode anwenden will, die Wollkleider mehrere Tage in Plastik in den Kühlschrank (Gefrierfach) oder Gefriertruhe tun. Oder auch bei Frost und klirrender Kälte im Winter einfach mal nach draußen legen.

Motten mögen keine Bewegung

Bewegen Sie Ihre Kleidung

Kaum ein Tier würde sein Nest bzw. seine Brutstätte an Stellen einrichten, die in Bewegung sind. Daher: Bewegen Sie Ihre Textilien.

Durch Bewegung verhindern Sie, daß Mottenweibchen sich wohlfühlen und Eier ablegen wollen.

Also Kleider ab und zu durchschütteln oder mal an einem Bügel in den Wind auf den Balkon oder sonstwo nach draußen hängen.

Lavendel

Diese einfach in ein Säckchen geben und in den Schrank hängen. Das hat neben dem Vertreiben der Motten auch den Vorteil, daß die Wäsche gut duftet.

Neemöl

Wirkt gegen eine Vielzahl von Schädlingen. Erst einmal ausprobieren, ob man den Geruch auch mag.

Orangenschalen

Motten hält man mit kleingeschnittenen Orangenschalen und Gewürznelken aus dem Kleiderschrank fern.

Zitronenöl

Motten sind wunderschön... Foto: Nachtfalter (Motte)

Motten sind wunderschön… Foto: Nachtfalter (Motte)

Einige Tropfen ätherischen Öls (Drogeriemärkte) in heißes Wasser geben und Kleiderschränke oder Küchenkästen damit auswischen.

Zedernholz

Es gibt Kleiderbügel aus Zedernholz, wußten Sie das? Der Vorteil ist der sehr angenehme und dezente Geruch. Außerdem gibt es auch Zedernholzöl, Zedernholzsäckchen (mit Zedernspänen) und Zedernholzspray zu kaufen.

Steinklee

Säckchen mit getrocknetem Steinklee galten schon zu Omas Zeiten als Hilfe gegen Mottenbefall.

Thymian

Haben Sie Thymian im Garten? Auch mit Thymian wurden gute Erfolge gegen Motten verzeichnet.

Seifen, Duftkerzen und Parfüm

Geruch von Seifen und Parfüms hilft beim Verjagen der Kleidermotten. Duftseifen oder kleine Duft-Teelichter (unangezündet!) zwischen die Kleider legen. Auch mit Parfüm besprühte Wattepäds sind gut in ihrer Wirkung.

Zeitungspapier

Motten mögen keine Druckerschwärze. Daher hilft es, die Kleider in Zeitungspapaier einzuwickeln.

Leinen und reine Baumwolle

Für Motten sind diese Kleidungsstoffe nicht verdaubar. Lösung gegen Motten: Teure Kleidung in Leinensäcken aufgewahren.

Was nicht gegen Motten hilft

Mottenfallen mit weiblichen Sexuallockstoffen= Pheromonen ziehen leider nur einige männliche Kleidermotten an.

Weibchen legen jedoch zwischen 200 und 300 Motteneiern.

Naphtalinkugeln waren zu Omas Zeiten im Einsatz gegen die Motten.

Doch aufgrund gesundheitlicher Gefahren für den menschlichen Körper ist dies keine gute Methode.

Bildschirmfotoausriß: Schweizblog.ch

Bildschirmfotoausriß: Schweizblog.ch

Schönheitsoperationen?

Nachdem ich wegen dem Beitrag auf Schweiz-Blog schon einmal (erfolglos) rechtlich belangt wurde:

Es sollte ganz nach dem Prinzip des Streisand-Effekts drauf hingewiesen werden:

Schönheitsoperationen können auch schiefgehen.

Ich denke, es ist wichtig, das jeder jungen Frau zu sagen.

Und auch jeder alten Frau.

Oder einer solchen Frau, die sich für alt hält.

Ja, wirklich.

Schönheits-OPs können auch zum ops bzw. ups werden.

Doch bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Die mißlungensten Schönheits-OPs: Graußelig

Manche Männer haben einen eigenen Stil bzw. Kleidungsstil.

Die meisten nicht.

Das gilt auch für Politiker. Die meisten sind einfach stillos. Im doppelten Wortsinne.

Warum ist das so? Eine Analyse mit Beispielen.

Wer würde zum Beispiel beim deutschen Politiker (Groko) Martin Schulz oder bei Thomas de Maizière oder bei Peter Altmaier (beide Groko) einen eigenen Stil erkennen?

Selbst bei intensiver Suche erkennt man nichts. Oder erkennen Sie etwas?

Außer Blässe, Stillosigkeit.

Genauso nicht vorhanden wie ein Stil ist nichts vorhanden, für das sie stehen.

Könnte jemand sagen, wofür Martin Schulz, Thomas de Maizière oder Peter Altmaier stehen?

Genauso blaß und unvorhanden wie eine persönliche politische Haltung, genauso unvorhanden ein persönlicher Stil.

Modestil bei einem Politiker: Alexander Gauland

Ganz anders der AfD-Politiker Alexander Gauland.

Lieblingsfarbtöne scheinen Orange, Ocker, Landgrün (Jägergrün) und darin eingefügt Gelbtöne zu sein.

Bildquellen: FB-Auftritt von Alice Weidel, DPA, Staatsfernsehen ARD (Deutschland)

Bildquellen: FB-Auftritt von Alice Weidel, DPA, Staatsfernsehen ARD (Deutschland)

Bei ihm weiß man, für was er steht. Politisch. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Politikern.

Aber wie kam ich eigentlich darauf, auf diesem Modeblog über ihn zu schreiben? Was hat das mit einem Modeblog zu tun?

Er hat auch einen Kleidungsstil, hat ein gewisses Format.

Wie eine Marke, einen Wiedererkennungswert.

Man weiß nicht nur sofort, für was der Mann steht. Man hat ihn auch sofort bildlich vor Auge.

Sein Stil hat etwas Bodenständiges und gleichzeitig gutsherrn-artiges, aber nichts Unsympathisches so wie bei vielen Politikern der Fall, die einfach nur blaß und stillos daherkommen ohne Format.

Lustig im Bild rechts zu sehen:

Selbst die meisten Abgeordneten seiner Partei, der er angehört, kleiden sich quasi uniform, er traut sich einen eigenen Stil zu. Bzw. er hat ihn wohl einfach. Denn Stil hat man halt oder nicht. Und er drückt sich (auch) in der Kleidung aus.

Ganz anders…

Ganz anders als bei Martin Schulz, Thomas de Maizière oder Peter Altmaier.

Wobei es nicht ganz stimmt.

Schulz und Altmaier assoziiert man irgendwie mit was Schrecklichem. Sie sehen einfach furchtbar aus in punkto Stil. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das an der Kleidung liegt oder an was eigentlich.

Und bevor ich näher darüber nachdenke laß ich es lieber. Denn sollte ich dann zu einem gedanklichen Resultat kommen und etwas Spannendes darüber schreiben, kriege ich nachher wieder Post von irgendwelchen Anwaltskanzleien mit Zitaten meiner Worte. Von solchen Anwaltskanzleien die indirekt oder direkt vom Steuerzahler bezahlt wurden und mir meine Zeit rauben…

Wers glaubt wird selig…

Ich glaube im Übrigen mit keinem Wort, daß Gauland schon 30 Jahre die Hundekrawatte trägt, die die Stern-Journalisten sogar faszinierte.

Ob der Sternjournalist schon einmal eine Krawatte getragen hat? Gutgläubig ist er auf jeden Fall... (Bildschirmfotoausriß: Stern.de)

Ob der Sternjournalist schon einmal eine Krawatte getragen hat? Gutgläubig ist er auf jeden Fall… (Bildschirmfotoausriß: Stern.de)

Denn jeder Mann, der eine Lieblingskrawatte hat und sie länger trägt, weiß:

Sie hält nicht solange.

Sowas kann nur jemand schreiben, der Stern-Journalist ist – und natürlich noch nie eine Krawatte getragen hat in seinem Leben, außer, er wurde dazu gezwungen : – )

Zitat: “Tatsächlich besitzt der 76-Jährige nur ein Exemplar dieser Krawatte. Gekauft hat er sie in den 80er Jahren bei einem England-Aufenthalt im Städtchen Lewes in Sussex.”

Und: “Mehr als 30 Jahre später trägt er das Accessoire immer noch.”

Da hat sich in meinen Augen der Stern-Journalist zwar nicht gleich die Hitler-Tagebücher aufbinden lassen.

Aber einen Bären aufbinden bzw. Krawatten-(Geschichte) anbinden lassen.

Sternjournalist Jens Maier glaubt, daß Lieblingskrawatten dreißig Jahre halten (Bildschirmfotoausriß: Stern)

Sternjournalist Jens Maier glaubt, daß Lieblingskrawatten dreißig Jahre halten (Bildschirmfotoausriß: Stern)

Jedenfalls wissen jetzt auch alle Sternleser:

Der Mann ist wirklich konservativ, der tut nicht nur so.

Oder kennen Sie im Bekanntenkreis oder sonstwo irgendwo einen Mann, der oft Krawatte trägt und bei dem sie solange hält. Wohl kaum…

Insofern ist der Sternartikel absolut zutreffend in der Beschreibung der Person Gauland.

Trotzdem:

Hoffentlich kriegt Boulevard-Journalist Jens Maier deshalb jetzt nicht Rügen wegen zuwenig Recherchearbeit und Abschreiben von der – inzwischen ja auch linken – FAZ oder wegen schlechtem Journalismus : – )

Oder einen emprörten Eintrag auf Antifa-Seiten wegen zuviel “Feindkontakt” bzw. Sympathisieren mit dem Feind. Es wäre jedenfalls zum Lachen…

Sofern es der unterschwellige Versuch gewesen sein sollte (“der 76jährige”, “aus der Zeit gefallen”) als alt oder veraltet darzustellen, ist Maier das jedenfalls gründlich mißlungen.

Ich glaube aber Maier, daß ihn der Modestil von Gauland wirklich fasziniert. Diese Bemerkungen mußten sein. Wegen dem Blatt für das er schreibt und seiner Leser. Damit nicht der Eindruck entstünde, er möge Gauland möglicherweise. Als Journalist, der für den Stern arbeitet ginge das natürlich nicht.

Insofern ist Verständnis aufzubringen.

Männer mit Stil, Politiker mit Stil?

Kennen Sie Politiker mit Stil bzw. Kleidungsstil?

Denken Sie einmal darüber nach.

Meist sind es die Politiker, die für etwas stehen.

Fortsetzung zum Politiker-Kleidungsstil folgt…

Remo Maßat

Bild: Ausriß Google-Bildersuche

Bild: Ausriß Google-Bildersuche

Sogar das linke Magazin Stern scheint vom Stil Alexander Gaulands angetan. Der Stern widmete seinem Kleidungsstil einen eigenen Artikel... (Bildschirmfotoausriß)

Sogar das linke Magazin Stern scheint vom Stil Alexander Gaulands angetan. Der Stern widmete seinem Kleidungsstil einen eigenen Artikel, so fasziniert waren die Journalisten … (Bildschirmfotoausriß) Offe

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