Solch einen Kragen trägt man mit einer schmalen Krawatte. Und man sollte auch darauf achten, daß das Revers des Anzugs ebenfalls schmal ist, sonst sieht es komisch aus.

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Kragen frißt Krawatte

Und zu guter letzt muß man wirklich auch darauf achten, daß man bei einem Hemd mit schmalem Kragen auch eine Krawatte nimmt, die nicht nur schmal ist, sondern, die um den Halsbereich nicht breiter ist als der schmale Kragen.

Sonst springt die Krawatte unter dem schmalem Hemdkragen seitlich und hinten hervor und das sieht alles andere als modisch oder gekonnt aus.

Ein abschreckendes Beispiel lieferte jüngst Mario Torriani, als er Melanie Wininger, die an diesem Abend die Wurst in der Pelle gab, ko-moderierte.

Ein weitläufiger Modetipp zum Tragen eines Hemdes mit Haifischkragen ist, daß man ihn gar nicht tragen sollte. Und zwar, wenn man einen runden Kopf hat.

Der Haifischkragen würde die Person dann gedrungener wirken lassen.

Es ist natürlich wie bei Vielem auch hier Geschmackssache, ob das wirklich so ist. Genauso, wie man weiß, daß vertikale Streifen schlank machen, gibt es dennoch Menschen, die tragen auch gerne horizontale Streifen, obwohl sie nicht die schlankesten Menschen sind.

Man sollte tragen, was einem gefällt, genauso, wie man ja auch ißt, was einem gefällt.

Ich zum Beispiel eß die St. Galler Bratwurst immer mit Senf und ernte jedesmal ein Naserümpfen und eine Belehrung auch noch oft seitens der Einheimischen. Das macht man nicht, eine St. Galler Kalbsbratwurst ißt man ohne Senf.

Ja und? Wenn sie mir mit Senf besser schmeckt? Ich finde daher, man sollte darauf achten, was einem schmeckt oder bei Mode, was einem gefällt und nicht, was macht “nicht macht” oder nicht machen darf.

Remo Maßat

Bildschirmfotoausriß: SRF

Bildschirmfotoausriß: SRF

Doch bringt die modern klingende “shape wear” wirklich etwas? Formt sie den Körper?

Das Schweizer Fernsehen berichtet: “Im «Kassensturz»-Test zeigt sich aber, dass die meisten Modelle nichts zur idealen Figur beitragen. Einige haben sogar deutlich unvorteilhafte Auswirkungen auf die Körperform.”

Wer seinen Körper verschönen will, der renne lieber einmal um den Block, gehe mit dem Hund raus, spiele mit der Katze, mache Gartenarbeit oder etwas Kreatives, bei dem er sich bewegen muß.

Oder wandere, z. B. im schönen Domleschg von Summaprada zum Schauenberg. Diese 10 Minuten  dürften mehr bringen als jedes Mieder, bzw. wie es heute heißt, jede “shape wear”.

Zum von Steuergeldern finanzierten Staatsfernsehen-Bericht

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch "no go")

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch “no go”)

Früher war es “verboten”, zu Fisch, Rotwein zu trinken. Mir gefällt es bis heute nicht, aber man darf es, wenn einem der Sinn danach steht.

Ähnlich gab es früher die Faustregel, daß man zu einem Streifenhemd oder Karohemd keine gestriffene Krawatte tragen “darf”. Eine Streifenkrawatte dazu war eine Modesünde.

Zu Streifen- oder Karohemden oder anderweitig gemusterten Oberhemden solle man nur einfarbige Krawatten tragen, so die Regel.

Ich persönlich finde, man kann sehr gut zu einem Karohemd eine Streifenkrawatte kombinieren.

Aber es hängt natürlich vom Geschmack ab. Wie alles.

Im Bild rechts trage ich anläßlich einer Befragung (“interviews”) eine Streifenkrawatte zu einem Karohemd.

Ich finde die Kombination schön.

Im Internet jedenfalls findet man heute ohne lange Ladensuche und Krawattensuche alles, was man möchte.

Remo Maßat

Im Internet gibt es alle möglichen Varianten und Auswahlen an Krawatten, die man sich nur erdenken kann (Krawatte.net)

Im Internet gibt es alle möglichen Varianten und Auswahlen an Krawatten, die man sich nur erdenken kann (krawatte.net)