Ein Fehlkauf landet in der Kleiderbörse :

Das Schlafanzugoberteil wurde noch nie getragen, Etikette ist noch dran...

Das Schlafanzugoberteil wurde noch nie getragen, Etikette ist noch dran…

Damen-Flanell-Schlafanzug-Oberteil.

Farbe:

bebeblau / hellblau.

Größe:

48 / 50.

Preis:

5 Fr.

(bei Postversand zzgl. Portokosten)

Neuwertig, nie getragen.

Schild ist noch dran sogar.

Abholung / Übergabe möglich in Graubünden (Chur, Domleschg, Engadin) und Glarus / Schwyz /Zürich (Zugstrecke Chur – Zürich), im Raum St. Gallen, Appenzell-Außerrhoden alle Orte, die an dem Zugstrecken des Rheintals oder Walensee-Toggenburg liegen.

Modefarben: 2017 soll in punkto Damenmode das Jahr der Modefarbe Rosa gewesen sein.

Grund genug, sich das mit der Farbe Rosa einmal genauer anzusehen.

Barbie, Ballettkostüm und Bettwäsche, manchen Mädchen kann es nicht rosa genug sein.

Rosa wirkt sanft und weich, weshalb es allgemein mit Weiblichkeit assoziiert wird. Männer empfinden rosa bei Kleidung als weiblich.

Und Frauen mögen Rosa schon als Mädchen.

Versuche, alternativer Eltern, die ihre die Tochter von einem geschlechtsneutralerem Farb-Geschmack überzeugen wollen, scheitern seit den 68er-Jahren.

Forscher der britischen Newcastle University hatten das schon vor über 10 Jahren untersucht.

Damals publizierten sie die Ergebnisse der Farbvorlieben-Studie in der Ausgabe der Fachzeitschrift «Current Biology».

Hier schildern Anya Hurlbert und Yazhu Ling ihren simplen Test:

208 Versuchspersonen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren mussten sich am Computerbildschirm möglichst schnell entscheiden, welche von zwei Farben sie bevorzugen. Es stellte sich heraus, dass zwar alle Personen Blau mochten, Frauen jedoch zudem rötliche Farbnuancen bevorzugten. Neben den britischen Teilnehmenden folgten auch chinesische Versuchspersonen, die erst kürzlich nach England eingewandert waren, dem geschlechtsspezifischen Muster.

Während Frauen ihre Präferenz klar auf rötliche und rosa Farbtöne legen, gibt es bei Männern keine eindeutige Tendenz.

Diese Rangfolge der Farbe gilt über kulturelle Grenzen hinweg.

Erst kürzlich hatte ich mich über einen leitenden Beamten und dessen Krawattenstil ausgelassen.

Hier gleich noch ein weiterer leitender Beamter der Eidgenossenschaft und sein Kleidungsstil zum Thema.

Damals schrieb ich davon, daß Beamte zwar kaum in der Öffentlichkeit erscheinen im Gegensatz zu Politikern, aber sehrwohl die Fäden ziehen.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, wie sich Walter Thurnherr, Angehöriger der Mitte-Links-Partei CVP zu sich selbst und seiner Position auf seiner Webpräsenz äußert:

Ich sehe mich nicht als achten Bundesrat, eher als obersten Beamten. Meine Macht ist beschränkt. Aber ich habe etwas Einfluß. Ich kann vermitteln oder steuern, ich koordiniere und mache Vorschläge. 

Doch dies ist ein Modeblog, daher zurück zum Thema Mode.

Walter Thurnherr trägt auf dem Foto, das von ihm – also wohl mit seinem Einverständnis – als erstes zu sehen ist auf der Webseite der Eidgenossenschaft eine absolut grausame Kombination. Ein Jakett in einem hellen ultramarinblau mit einer schillernden grünen Krawatte. (Fotoausriß unten)

Nicht nur eine Modesünde, sondern eine Vergewaltigung des guten Geschmacks. Der offenbar nicht vorhanden ist.

Man könnte es allenfalls als Exzentrik auslegen, aber es scheint einfach der Modegeschmack zu fehlen. Denn würde es einfach sich um eine exzentrische Ader von Turnherr handeln, so wäre er nicht auf dem nächsten Foto so blaß wie eine Leiche gekleidet. Absolut farblos, ganz genau das Gegenteil vom schrill daherkommenden Blau-Grün-Kombi.

Der Mann hat einfach keinen Modestil, keinen Modegeschmack. Hier noch als Beispiel das Bild von ihm, das als erstes kommt bei Google und auf der Webseite der CVP aufgeschaltet ist.

Die Partei sollte ihm und sich zuliebe ihm einen Modeberater bzw. Stilberatung zur Verfügung stellen.

Wie kann man nur einen grauen Anzug tragen und diesen mit einer Krawatte kombinieren, die augenscheinlich ein Muster aus Blautönen, Grün, Gelb und Weiß als Streifen hat?

Die Krawatte allein schon wäre in anderer Hemd- und Anzug-Kombination jedenfalls gut für Fasnacht geeignet.

 

 

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite

Man sagt, die Macht liegt bei den Beamten hinter den Politikern und nicht bei den Politikern.

Es ist wohl etwas dran. Weil er, der Beamte, anders als die Politiker selbst kaum bis gar nicht in den Medien kommt, ist er weitgehend unbekannt. Aber Strippenzieher, er zieht die Fäden im Hintergrund.

Einer dieser Beamten ist André Simonazzi. Er hält sich schon lang. Im November 2008 hat der Bundesrat zum Vizekanzler und Bundesratssprecher ernannt.

Er ist für die Regierungskommunikation zuständig und koordiniert die Informationstätigkeit der Departemente.

Geht man nach den Bildern auf der Webpräsenz der Eidg. Verwaltung der Bundeskanzlei usw, so hat er eine Vorliebe für lila-farbene Krawatten.

Mit der Krawatte rechts im Bild wird gezeigt, daß Krawatten keineswegs immer langweilig sein müssen.

Ob die lilafarbene Krawatte unten geschmackvoll ist, darüber läßt sich wohl streiten.

So Lila- und Flieder-Töne, die in Norddeutschland oder in nördlichen Gegenden und Ländern wohl kaum einer tragen würde sind jedenfalls typisch für den allemanischen Raum (Süddeutschland, Schweiz… )

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite bzw. Keystone (Schlüsselstein : - )

Bild André Simonazzi: Bundeskanzlei-Webseite bzw. Keystone (Schlüsselstein : – )