Heute befaßt sich der Schweizer Modeblog Kleidungsstil einmal mehr mit Stil als mit Kleidung. 

Die Schauspielerein Kelley Rae O´Donnell präsentiert die Exhibitionisten auf ihrem Twitter-Profil (Fotoausriß: Twitter)

Die Schauspielerein Kelley Rae O´Donnell präsentiert die Exhibitionisten auf ihrem Twitter-Profil (Fotoausriß: Twitter)

Mit etwas, was Sie sicher auch einmal erlebt haben.

Jemand setzt sich extrem breitbeinig hin und Sie überlegen? Was will der damit sagen, was bezweckt er mit seinen gespreizten Beinen? Merkt der nicht, daß es daneben ist?

Doch es muß für einige Männer wirklich schön sein, ihre Geschlechtsmerkmale möglichst sichtbar zu präsentieren.

Und die Beine breit zu machen beim Sitzen.

Wikipedia schreibt:

„Exhibitionismus ist eine Sexualpräferenz  bei der die betreffende Person es als lustvoll erlebt, von anderen (meist fremden) Personen nackt oder bei sexuellen Aktivitäten beobachtet zu werden. Er stellt damit das Gegenstück zum Voyeurismus.“

Das Problem beim Beine-breit-machen beim Sitzen ist nur: Leider sind nur die wenigsten Voyeuristen.

Für andere ist das Beine-spreizen in öffentlichen Verkehrsmitteln und sonstwo daher eher unangenehm.

Und selbst, wenn die anderen Voyeuristen wären, so würden sie wohl selbst entscheiden, was sie sehen und was sie nicht sehen wollen.

Überdies nimmt betont und provokativ breitbeiniges Sitzen in öffentlichen Verkehrsmitteln anderen Sitzplätze weg.

Und es ist gelinde-gesandt auch extrem prollig, die Geschlechtsmerkmale unter der Hose möglichst deutlich zu präsentieren.

Mit Plakaten geht die New Yorker Verkehrsbehörde MTA gegen das breitbeinige Sitzen in U-Bahnen vor, in den USA heißt es „manspreading“.

Die eher noch harmloseren Fälle von breitbeinigem Sitzen präsentiert die Schauspielerin Kelley Rae O´Donnell genervt auf Twitter.

Daher: Auch, wenn überhitzte Hoden laut Medizinern ungesund sind: Mit dem Kühlen einfach abwarten bis nach der nächsten Haltestelle.

Es wird schon gehen : – )

Kein schöner Stil: Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof (Bild: Anne Will / ARD)

Kein schöner Stil: Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof (Bild: Anne Will / ARD)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Breitbeiniges Sitzen in öffentlichen Verkehrsmitteln und sonstwo: einfach nur prollig

Breitbeiniges Sitzen in öffentlichen Verkehrsmitteln und sonstwo: einfach nur prollig

 

Eine Modesünde, die mehr eine Modepanne ist. Bei Prominentenanlässen peinlich, aber leider kaum vermeidbar, daß es passiert: Wenn zwei fast die gleiche Kleidung haben.

Auch bei privaten Anlässen kann das passieren, aber man kann ja schlecht alle Teilnehmer anrufen und fragen, was sie anziehen.

Freundin / Kollege hat gleiche Kleidung im Kleiderschrank?

Außer, man weiß von der besten Freundin oder vom Kollegen, daß sie oder er das gleiche Stück im Kleinderschrank haben, dann könnte man durch einen Anruf vorbeugen, damit man nicht im Paarstil erscheint.

Kleidungspanne bei Melanie Winiger und Sophie Hunger

So zum Beispiel Melanie Winiger aktuell nicht mit Vujo Gavric, sondern mit Sophie Hunger bei den Schweizer Musikpreisen 2016 (bzw. den Swiß Miuhsik Ähwährds, wir sprechen ja heute alle stil-loses Denglisch, „swiss music awards“)

Anders als die Modesünde bei einem früheren Musikpreisanlaß, der auf diesem Schweizer Modeblog und aber auch in vielen Medien Berichte auslöste, dürfte diese Modesünde sicher keine Absicht gewesen sein.

Aber es kommt nun einmal vor, passiert.

Denn man kann schlecht alle Teilnehmer eines Anlasses vorher anrufen und fragen, was sie anlegen.
Abgesehen davon, daß manch einer auch spontan etwas anziehen und nicht plant.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.

Die häufigste Modesünde sind Kleider, die zu eng anliegen.

Daher ist dies ein Thema, was immer wieder auf Modeblogs bzw. Stilblogs vorkommt.

Nicht nur Melanie Winiger ist hierin Expertin (siehe hier).

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Haben Sie das auch schonmal gesehen?
Leute, die sich über die Uhr definieren?
Eine Angeberuhr oder Protzuhr tragen, bei der man auf den ersten Blick sieht: Hier ist kein Uhrliebhaber vor einem, sondern ein Mensch mit einer ausgeprägten Profilneurose, kurz, einer der es nötig hat, mit der Uhr zu protzen.
Daher merke: An einer Uhr sollte man nicht Freizeitbeschäftigungen ablesen können und seien sie noch so toll. Uhren sind zum Messen der Zeit da.
Taucheruhren etwa mit Kautschukarmbändern können noch so toll sein beim Tauchen, aber bitte nicht zum Anzug.
Denn das macht einen ganz komischen Eindruck.
Drum merke, eine Taucheruhr oder andere Freizeituhr trägt man nicht zum Anzug. Sondern in der Freizeit.
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Auch ein Modeblog-Thema ist in der heutigen Zeit natürlich Hipster-Kleidung.

Bzw. Hipsterschuhe mit hochgekrempelter Jeans.

Wer noch nicht wußte, warum Hipster so verhaßt sind…

Ohne weiteren Kommentar einfach mal ein Foto:

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Wer sich nicht entscheiden kann zwischen Halstuch und Halskette, für den ist diese Kette sicher toll : – )

Frau-Halskette-Halstuchersatz-g-pix

Eine Umfrage im Auftrag von “topgutscheincode.de” ergab:

Während Frauen in Köln nicht mehr als 10 Euro im Schnitt für ein Set aus BH und Slip ausgibt, darf es für die Münchnerin auch gerne mal etwas teurer sein: Bis zu 100 Euro.

Auch die Frauen in den Nobelstädten Hamburg (bis zu 95 Euro) und Düsseldorf (bis zu 80,50 Euro) zahlen für ihre Unterwäsche mehr.

Während Frauen in Hannover (10,50 Euro) und Bochum (11,50 Euro) eher sparsam denken.

Generell kann man wohl daraus schließen, daß Frauen in Orten mit höherem Einkommen modebewußter sind.

Frauen geben sehr unterschiedlich Geld für Unterwäsche aus
Frauen geben sehr unterschiedlich Geld für Unterwäsche aus

Trotzdem ist der enorme Unterschied zwischen Hannover mit 10 Euro und München mit 1.000 % mehr Ausgabefreudigkeit bei Unterwäsche enorm. Denn in München sind die Einkommen ja nicht 10x höher, auch wenn mehr verdient wird.

Es dürfte also auch eine Rolle spielen, daß das Modebewußtsein in Städten wie München, Düsseldorf (nur wenige Minuten nahe am in Duisburg beginnenden Ruhrpott und auch an der Pottstadt Bochum) größer ausgeprägt ist.

Und Hannoverannerinnen finden sich vielleicht auch einfach so schön genug, daß sie glauben, daß sie nicht soviel für Dessous ausgeben müssen. Schließlich ist Hannover eine Stadt mit sehr freundlichen und hübschen Frauen.

Interessant wäre so eine Untersuchung mal für die Schweiz.

Es dürfte wohl so herauskommen, daß Frauen in Zürich, Montreaux und Genf ebenso ausgabefreudig sind wie Düsseldorferinnen und Hamburgerinnen und Frauen aus Sargans oder Buchs SG oder dem kalten Basel oder dem Jura oder anderen Orten mit niedriger Lebensqualität wohl weniger bereit sind zu bezahlen.

Wobei interessant wäre, ob es wirklich so ist, daß Genf und Zürich ähnlich wären. Oder ob die modebewußten Damen aus der Romandie auch preisbewußter sind als die Deutschweizerinnen. Möglicherweise. Oder auch nicht.

Und wie verhält es sich mit Orten, die eine sehr hohe Lebensqualität im Vergleich zu Basel oder Buchs SG haben aber trotzdem ländlich geprägt sind wie die “Metropole der Ostschweiz”, St. Gallen? St. Gallen ist schließlich Textilstadt gewesen und heute Modestadt mit einigen bekannten Modemarken.

Eine solche Umfrage zu machen wäre auch für die Verkaufsgeschäfte wie Manor etc. sicherlich sehr interessant. Denn es könnte herauskommen, daß man je nach Stadt die Preise für Dessous anpassen muß.

16 Prozent der befragten Frauen waschen ihre Strümpfe nur alle zwei Wochen.

Dies ergab eine Umfrage eines deutschen Internetportals im Jahr 2011

Strümpfe

Strümpfe

Kleiderschränke: Extrem aufgeräumt bis chaotisch, alles gibt es…

Kleiderschränke: Extrem aufgeräumt bis chaotisch, alles gibt es…

Das Portal Tutti hat in die Kleiderschränke der Ostschweizerinnen geschaut. Männer wurden nicht befragt, offenbar hält man sie nicht für so modeinteressiert.

Jedenfalls gab fast die Hälfte der befragten Ostschweizerinnen aus SH, SG, AR, AI, TG und GR an, sie hätten bloß nur wenige Kleider im Schrank, welche sie selten tragen.

Ostschweizerinnen beim Kauf gewissenhafter laut Tutti: “Was sie kaufen, das tragen sie auch”

Anders sieht es im Rest der Deutschschweiz aus:
40% gaben hier an, daß nur die Hälfte der Kleider auch tatsächlich getragen werden.

Mode spiegelt immer auch Zeitgeist wieder.

In zahlreichen Webseiten-Logos findet man plötzlich wieder 50er-Jahre-Schrift.

Die 50er-Jahre sind offenbar “in”. Und auch in der Mode gibt es neuerdings große Nachfrage nach sogenannter Rockabilly-Kleidung.

Offenbar sehnen sich viele Leute nach den guten alten Zeiten.

In denen die Welt noch in Ordnung war.

Oder es hat andere Gründe, die sich nicht so leicht erschließen lassen, warum es plötzlich in der Mode so ist, daß 50er-Jahre wieder aktuell sind.

Soziologen + Journalisten alarmiert: Junge leben “altes Rollenbild”

Mode spiegelt immer auch die Gesellschaft wieder.

Heile Welt in den 50ern (Archivfoto)

Heile Welt in den 50ern (Archivfoto)

Ein aktueller Bericht aus der schweizerischern Boulevardpresse 20 Minuten (Tamedia) läßt allerdings schon vermuten, daß eine gute Prise nach Sehnsucht in Richtung “Wunsch nach heiler Welt und Werten” zur aktuellen Popularität der Rockabillymode beiträgt. (siehe Bild 2 weiter unten)

Vintagekleider, “Audrey Hepburn-Stil” oder Pinup-Kleider sind im Trend.

Personen wie Dita von Teese sind hinsichtlich dieses Modetrends ein Star und werden zu Mode-Ikonen.

Seit Bettie Page hat kein Fetischmodell die Gemüter so erregt wie das Covergirl Dita von Teese” schreibt sogar der Spieljunge, der “Playboy”.

Mode-Ikone?

Der Zeitschrift „GQ“ sagte Von Teese: „Ich finde es witzig, daß gerade ich alsMode-Ikone gelte, wo es doch mein Job ist, Kleider abzulegen.“

Wobei die Grenzen zwischen 40ern und 50ern fließend sind. Von Teese sieht sich eher als Vertreterin der Mode der 40er.

Wie dem auch sei, die Sehnsucht nach Nostalgie blüht und ist vorhanden.

Zu sehen in zahlreichen Webpräsenzen, welche sich auf diese Art der Mode spezialisiert haben und den Kunden wie etwa der Anbieter mit dem sprechenden Namen Nostalgieshop mit Rockabilly-Bekleidung liefern.

Der Trend nach Nostalgie bereitet somit Journalisten und Soziologen schlaflose Nächte.

Sei es, sie werden den Leuten kaum vorschreiben können, was sie gerne kleiden.

Doch sicher darf auch der Mann trotzdem kochen, wenn er es gern tut. Die Welt geht davon nicht unter. Weder wenn die Frau gerne kocht noch wenn er diesen Part gern übernimmt. Es sollte jedes Paar für sich entscheiden, wie es am besten leben möchte.

Und nicht Gender-Umerzieher in Form von staatlich alimentierten Soziologen und ähnlichgelagerten Leuten

Der Trend ist Trend, doch die mutmaßliche Sehnsucht nach heiler Welt und vorgegebenen Rollen, die treibt Journalisten auf die Palme. Jahrzehntelange Umerziehung und jetzt will die Frau wieder an den Herd und sehnt sich genauso wie viele Männer nach herkömmlichen Rollenbildern. Entsetzen nicht nur bei Journalisten sondern auch bei Soziologen. Sie werden wohl damit leben müssen. (Foto: Titelseite der Gratis-Boulevardzeitung 20 Minuten vom 19. Mai 2015)

Der Trend ist Trend, doch die mutmaßliche Sehnsucht nach heiler Welt und vorgegebenen Rollen, die treibt Journalisten auf die Palme. Jahrzehntelange Umerziehung und jetzt will die Frau wieder an den Herd und sehnt sich genauso wie viele Männer nach herkömmlichen Rollenbildern. Entsetzen nicht nur bei Journalisten sondern auch bei Soziologen. Sie werden wohl damit leben müssen. (Foto: Titelseite der Gratis-Boulevardzeitung 20 Minuten vom 19. Mai 2015)