Bildschirmfotoausriß: Bericht in der Südostschweiz zur Kampfwahl zwischen dem biederen Aspiron und dem modebewußten Jenny

Bildschirmfotoausriß: Bericht in der Südostschweiz zur Kampfwahl zwischen dem biederen Aspiron und dem modebewußten Jenny

Die Abwahl von Sigi Asprion und Wahl von Christian Jott Jenny als neuen Gemeindepräsidenten von St. Moritz dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine Wahl Stil und Unstil, über Modesünde versus Modebewußtsein gewesen sein.

Sigi Asprion (“Ich bin enttäuscht und erstaunt”) fiel jahrelang stets durch fehlenden Kleidungsstil, fehlenden Modegeschmack und auch Modesünden auf.

Zu St. Moritz als mondänem Kurort paßte das nicht.

Bzw. paßt daher der gewählte neue Gemeindepräsident Christian Jott Jenny viel besser.

Er ist einfach – im doppelten Wortsinne – eine andere Klasse.

Daß der Opernsänger, Kulturmensch und Unterhalter anscheinend vor allen Dingen die jungen Wähler überzeugen konnte, läßt für St. Moritz nun hoffen.

St. Moritz muß Markenstrategie dringend revidieren

Der Kurort sollte dringend seine Markenstrategie anpassen und auf den früheren Kurdirektor Danuser hören, daß man einen Premium-Ort wie St. Moritz nicht über den Preis verkaufen kann. Das ist die falsche Strategie.

Und auch die Doppelmarke Engadin – St. Moritz ist falsch. Es werden, wie Dansuer feststellt, beide Marken verwässert: “Engadin St. Moritz’ ist eine Doppelmarke, die beide Teilmarken verwässert und schwächt.”

Billig-Ort werden zu wollen ist die falsche Strategie

Auch, daß man nicht mehr “Cüpli”-Kurort als Image haben will, sondern ein Ferienziel für alle werden möchte, für einfach Leute, Familien, normale Wanderer, kritisiert Danuser.

St. Moritz werde dadurch austauschbar.

Daß sich diese Strategie, aus St. Moritz einen Billigkurort zu machen und das Nobelimage zu bekämpfen, nicht bewährt hat, das zeigen ja schon die seit dieser Strategie dramatisch eingebrochenen Gästenzahlen.

Sigi Aspiron fiel jahrelang durch Modesünden bzw. fehlenden Stil auf, Christian Jott Jenny durch Modebewußtstein und Kleidungsstil (Bildschirmfotoausriß: Google-Bildersuche)

Sigi Aspiron fiel jahrelang durch Modesünden bzw. fehlenden Stil auf, Christian Jott Jenny durch Modebewußtstein und Kleidungsstil (Bildschirmfotoausriß: Google-Bildersuche)

Er erhielt für seinen Auftritt nach der SPD-Präsidiumssitzung jede Menge Kritik und satirischen Spott. Der deutsche Außenminister.

Der Kleidungsstil der SPD in Deutschland, der einstmals großen Volkspartei ist genauso ernst, wie viele diese Partei noch ernst-nehmen.

Dieses Eindrucks kann man sich nicht erwehren, wenn man den gestandenen deutschen Außenminister Heiko Maas und seine Kleidung bzw. seinen Kleidungs-“Stil” sieht.

Bzw. die Bilder, die von ihm aktuell im Internet kursieren und echt sind bzw. die Kommentare und satirischen Verarbeitungen dazu.

Er macht etwa an der untigen Aufnahme eher den Eindruck eines 14jährigen pubertierenden Jugendlichen als den eines Staatsmannes.

Im besten Falle würde man so eine Person, wenn sie einem auf der Straße begegnen würde als Hipster identifizieren, aber niemals als ernstzunehmenden Politiker wahrnehmen.

Die umstrittene und wegen ihres eigenen Kleidungsstils mit Klunk und Klunkern in der Kritik stehende linksaußen-Parteikollegen Sawsan Chebli lobte Heiko Maas´ Kleidungsstil über den Klee.

Und war wie hier auf Twitter zu sehen ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung.

Die staatsnahe Konzernmedien-Zeitung Bild lobte Maas, das Netz hingegen sah es anders:

Anders hingegen “Focus”. Das Magazin berichtet von Spott im Netz:

Auch die Morgenpost berichtet von “jder Menge Spott”:

Der Politiker und Autor Nicolaus Fest schreibt auf seinem Blog unter dem Titel “Fischköppe, Fischfilets” über Beobachtungen der aktuellen Mode Hamburgs.

Sogenanntes Proling als Kleidunsgstil sei in Hamburg in.

Gemeint ist ein Kleidungsstil, der Proletentum vorgeben bzw. vortäuschen soll.

Proling scheint eine Wortschöpfung Fests zu sein; bei der Suchmaschine Google ist es weder über Direkteingabe des Wortes zu finden noch über Suchstränge “Proling Kleidungsstil” oder “Proling Mode”.

Fest schreibt:

“Hamburg behauptete über viele Jahre, im Vergleich mit Berlin die feinere, stilvollere, besser angezogene Stadt zu sein. Das scheint, zumindest mit Blick auf die Männer, vorbei.

Selbst in gut.situierten Kreisen herrscht bei einigen eine Ungezwungenheit in Fragen von Umgang und Kleidung, die man eher in Neukölln und Wedding verorten würde.

Immer noch, trotz der Adaption durch Halbwelt- und Sonnenstudio-Szene, ist ‘Proling’ der angesagte Kleiderstil, also kunstvoll beschädigte oder abgewetzte Jeans, die irgendwie suggerieren sollen, ihr Träger gehöre zur Schicht der Arbeiter und verfüge über handwerkliche Fähigkeiten jenseits der Erinnerung an den Sechskant von Ikea.

Dazu trägt der Als-ob-Malocher auch im fortgeschrittenen Alter ein schlichtes T-Shirt, das nach nichts aussieht und aussehen soll, aber 120.- Euro kostet.

Beide Textilien sind eng geschnitten, was die sich abzeichnende Wampe betont, gleichzeitig aber, wie auch der Verzicht auf Rasur, die Authentizität des Proleten-Theaters erhöht.

An den Füßen Chucks, womit die Garderobe der Väter auch beim Schuhwerk der ihrer Söhne gleicht. Wird es am Abend kühl, werden Kapuzenpullover (‘Hoodies’) übergezogen, als sei man im Fitneßstudio, nicht Gast einer Einladung.

Die fast durchgehend gut gekleideten Frauen scheinen sich an der Kostümierung ihrer Männer nicht zu stören.

Manche spottet zwar über den Rückfall ihres Gemahls ins Studentische, doch erscheint diese Art der Midlife-Crisis den meisten als deren erträglichste Form. Außerdem genießen sie den Kontrast.

Denn nichts weist deutlicher auf das wahre Alter als die Betonung einer nicht gegebenen Jugendlichkeit.

Nur gefärbte Haare und ein Goldkettchen fehlen noch zum Sugardaddy.

Im Büro tragen all diese Leute ausschließlich Anzug.

Quelle, ganzer Beitrag

Bunte Socken passen nur bedingt zu einem Anzug.

Burlington-Socken in einer zum Anzug dezent passenden Farbgebung: Kein Problem.

Oder wenn man etwas zur Exzentrik neigt kann man natürlich auch gegen Moderegeln verstoßen und eine gestriffene Krawatte zu einem Streifenhemd tragen.

Und rote Socken. Zu einem Anzug, der rot im Muster enthält.

Wie z. B. hier zu sehen:

Bildquell: siehe Link oben.

Aber sowas hier?

Ohje!

Haben Leggins Knöpfe oder Reißverschluß oder Hosentaschen? Nein, denn es sind keine Hosen.

Nochmal: Auch wenn es viele nicht glauben wollen in der Damenwelt:

Leggins sind keine Hosen.

Man sollte sie also nicht als Ersatz für eine Hose tragen!

Und dann kommt hinzu, was jeder schon beobachtet hat:
Oft tragen ausgerechnet jede Damen, die nicht die Figur für Leggins haben, Leggins.

Und betonen so noch ihre (schlechte) Figur.
Und dann noch auf der Straße getragen auch noch so, daß jeder es sieht bzw. sehen muß.

Eine Leggins ist für Gymnastik, Aerobic und andere Sportarten da. Aber kein Hosen-Ersatz.

Mode-Rückblende in die berühmt-berüchtigte 80er-Jahre-Mode:

Wenn man diese Fotos von Günther Jauch aus den 80-er-Jahren sieht, weiß man, was mit Modesünde gemeint ist.

Und man bekommt auch eine Vorstellung davon, wie dort die Grünen entstehen konnten in diesem Jahrzehnt.

Diese für ihren super-guten Kleidungsstil bekannte Modepartei.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, daß in diesem Jahrzehnt die Grünen aufkamen.

Erst kürzlich hatte ich mich über einen leitenden Beamten und dessen Krawattenstil ausgelassen.

Hier gleich noch ein weiterer leitender Beamter der Eidgenossenschaft und sein Kleidungsstil zum Thema.

Damals schrieb ich davon, daß Beamte zwar kaum in der Öffentlichkeit erscheinen im Gegensatz zu Politikern, aber sehrwohl die Fäden ziehen.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, wie sich Walter Thurnherr, Angehöriger der Mitte-Links-Partei CVP zu sich selbst und seiner Position auf seiner Webpräsenz äußert:

Ich sehe mich nicht als achten Bundesrat, eher als obersten Beamten. Meine Macht ist beschränkt. Aber ich habe etwas Einfluß. Ich kann vermitteln oder steuern, ich koordiniere und mache Vorschläge. 

Doch dies ist ein Modeblog, daher zurück zum Thema Mode.

Walter Thurnherr trägt auf dem Foto, das von ihm – also wohl mit seinem Einverständnis – als erstes zu sehen ist auf der Webseite der Eidgenossenschaft eine absolut grausame Kombination. Ein Jakett in einem hellen ultramarinblau mit einer schillernden grünen Krawatte. (Fotoausriß unten)

Nicht nur eine Modesünde, sondern eine Vergewaltigung des guten Geschmacks. Der offenbar nicht vorhanden ist.

Man könnte es allenfalls als Exzentrik auslegen, aber es scheint einfach der Modegeschmack zu fehlen. Denn würde es einfach sich um eine exzentrische Ader von Turnherr handeln, so wäre er nicht auf dem nächsten Foto so blaß wie eine Leiche gekleidet. Absolut farblos, ganz genau das Gegenteil vom schrill daherkommenden Blau-Grün-Kombi.

Der Mann hat einfach keinen Modestil, keinen Modegeschmack. Hier noch als Beispiel das Bild von ihm, das als erstes kommt bei Google und auf der Webseite der CVP aufgeschaltet ist.

Die Partei sollte ihm und sich zuliebe ihm einen Modeberater bzw. Stilberatung zur Verfügung stellen.

Wie kann man nur einen grauen Anzug tragen und diesen mit einer Krawatte kombinieren, die augenscheinlich ein Muster aus Blautönen, Grün, Gelb und Weiß als Streifen hat?

Die Krawatte allein schon wäre in anderer Hemd- und Anzug-Kombination jedenfalls gut für Fasnacht geeignet.

 

 

Strahlende Auftritte beherrscht besonders sie, Maxima, wie keine Zweite.

Das holländische Königspaar stattete Bayern einen Besuch ab.

König Willem-Alexander und seine Frau Máxima aus den Niederlanden haben bei ihrem Besuch mächtig für Gesprächsstoff gesorgt.

Es gibt Wirbel um ein angebliches Hakenkreuz-Symbol auf ihrem Mantel.
Und zwar, weil es in Deutschland Gesinnungsstrafrecht gibt und somit auch Hakenkreuz-Symbole (nicht aber Symbole des Kommunismus) verboten sind.

Dabei zeigt das angebliche Hakenkreuz bzw. die Swastika nicht einmal in die richtige Richtung.

Warum die Hysterie?

Königin Máxima war dabei schon etliche male in dem grauen Mantel des holländisch-dänischen Gestalters und Modeschöpfers Claes Iversen zu sehen – etwa bei einem Staatsbesuch im vergangenen Jahr in Dänemark.

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/videoklub/20160417/309248249/koenigin-maxima-hakenkreuz-outfit-deutschland.html#ixzz468fbUBFt

Königin Maxima sorgt unfreiwillig für Wirbel (Bildschirmfotoausriß: Sputnik Deutschland)

Königin Maxima sorgt unfreiwillig für Wirbel (Bildschirmfotoausriß: Sputnik Deutschland)

Natalie Wörner: Negatives Beispiel für zu enge Kleidung bei schlaffer Haut

Natalie Wörner: Negatives Beispiel für zu enge Kleidung bei schlaffer Haut

Man sollte sich dem Alter und dem Hautzustand entsprechend kleiden. Damit haben viele prominente Frauen ein Problem.

Schlaffe Haut paßt nicht zu – zu – engen Kleidern.

Wer schlaffe Haut hat, sollte Kleider vermeiden, die die Haut einpressen und so unvermeidlich Schwabbel bzw. sich in Falten aufwallende Haut hervorbringen.

Sonst sieht das Haut-zeigen nicht sexy, sondern sehr abtörndend und gewollt aus.

Gewollt jung.

Und nicht appetitlich, sondern einfach nur unappetitlich.

Hier im Bild ein Negativbeispiel, Natalia Wörner bei einem Anlaß 2014.

Vielleicht bekommt sie ja in Zukunft etwas Hilfe von ihrem neuen Mann:

Ihr Ehemann Heiko Maas „ist einer der bekanntesten SPD-Politiker, wurde auch schon zum bestangezogenen Mann Deutschlands gekürt. Er liebt den großen Auftritt.“ (Bunte)

Wobei in punkto Stil wohl wenig Hilfe zu erwarten ist, allenfalls in punkto Modestil.

Und noch etwas in punkto Geschmack / Stil:

Geschmackvoll ist es auch nicht, wenn Ehefrauen sich über Männer definieren. Schauspielerin Natalia Wörner ist neuerdings mit dem deutschen Justizminister verheiratet (der seine Ehefrau Corinna und die zwei gemeinsamen Kinder verließ) und darauf offenbar mächtig stolz.

In einem Video ist der Auftritt so abgeschmackt, daß man fast keine halbe Minute lang es ansehen kann.

Video hierzu (Bild Deutschland)

Eine Modesünde, die mehr eine Modepanne ist. Bei Prominentenanlässen peinlich, aber leider kaum vermeidbar, daß es passiert: Wenn zwei fast die gleiche Kleidung haben.

Auch bei privaten Anlässen kann das passieren, aber man kann ja schlecht alle Teilnehmer anrufen und fragen, was sie anziehen.

Freundin / Kollege hat gleiche Kleidung im Kleiderschrank?

Außer, man weiß von der besten Freundin oder vom Kollegen, daß sie oder er das gleiche Stück im Kleinderschrank haben, dann könnte man durch einen Anruf vorbeugen, damit man nicht im Paarstil erscheint.

Kleidungspanne bei Melanie Winiger und Sophie Hunger

So zum Beispiel Melanie Winiger aktuell nicht mit Vujo Gavric, sondern mit Sophie Hunger bei den Schweizer Musikpreisen 2016 (bzw. den Swiß Miuhsik Ähwährds, wir sprechen ja heute alle stil-loses Denglisch, „swiss music awards“)

Anders als die Modesünde bei einem früheren Musikpreisanlaß, der auf diesem Schweizer Modeblog und aber auch in vielen Medien Berichte auslöste, dürfte diese Modesünde sicher keine Absicht gewesen sein.

Aber es kommt nun einmal vor, passiert.

Denn man kann schlecht alle Teilnehmer eines Anlasses vorher anrufen und fragen, was sie anlegen.
Abgesehen davon, daß manch einer auch spontan etwas anziehen und nicht plant.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.