Schon einmal Thema auf diesem Modeblog, gefärbte Haare.

Und was man dabei so alles falsch-machen kann.

Gerade war Milo Yiannopoulos, ein rechter Blogger in den deutschen Medien ein Thema, weil der ehemalige Breitbart-Blogger von der AfD eingeladen, groß angekündigt und dann wieder ausgeladen wurde.

Aber das ist hier nicht Thema, sondern seine grausame Frisur.

Denn es ist ja kein Politikblog, sondern ein Modeblog.

Was um Gottes-willen hat der Mann mit seinen Haaren gemacht, fragt man sich, wenn man die aktuellen Facebook-Fotos ansieht, die anläßlich einer Rede hochgeladen wurden auf dem sozialen Netzwerk.

Haare blond-färben ist schon so eine Sache für sich, aber dunkle Augenbrauen und blonde Haare, das wirkt einfach unecht, künstlich.

Es paßt einfach gar nicht.

Und so auch ein Kommentar auf FB zu den Fotos: „Der sieht ja noch schlimmer aus als in Wirklichkeit“

Ein paar Frisur- / Modetipps vom stets gut gekleideten und sich zeitweise auch als Modekritiker betätigenden Nicolaus Fest täten hier gut…

Bildausriß Foto: FB-Profil Tom Marten (https://web.facebook.com/thom.marten)

Das deutsche Model Anabel Schunke, das sich auch als Journalistin laufend pointiert zum politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen äußert, schreibt auf Facebook zum Jahreswechsel 2018 / 2019 etwas zu Mode bzw. Modesünden:

„Nur mal zum Thema Mode, weil hier immer von einigen geätzt wird:

Wer seinen Widerstandskampf an hässlichen Klamotten manifestiert, wessen Revolution darin besteht, bloß nicht mit der Mode zu gehen und alle anderen als Mitläufer zu bezeichnen, die es tun, ist in Wahrheit ein mit sich selbst unzufriedener Feigling, der anderen ihr Gespür für das Ästhetische und Schöne neidet und zu wenig Selbstbewußtsein besitzt, um sich für die wirklich elementaren Dinge einzusetzen.

Diese Anti-Alles-Leute sind einfach nur lachhaft.“

Also, ob Deutschland in Sachen Wahl Annegret Kramp-Karrenbauer als Merkel-Nachfolgerin in punkto Stil gewonnen hat, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.

Oder eigentlich auch nicht.

Man muß vielmehr feststellen, daß hier die alte Regel, über Geschmack läßt sich nicht streiten, nicht gilt.

Für das Aussehen kann ein Mensch nichts, aber für seinen Modestil / Kleidungsstil schon.

Die Frau ist derart voll von Modesünden und Stilsünden, daß sie mit 100%tiger Garantie das Bild vom häßlichen Deutschen in die Welt trägt.

Schade. Es wird das schon sprichwörtlich gewordene Bild vom „häßlichen Deutschen“ noch mehr in die Welt gestragen.

Wer in solch einer Position ist, sollte sich wenigstens eine Stilberatung leisten.

Aber vermutlich will sie gar nicht.

Quelle: FB

Das erste Foto und das in unten links in der letzten Reihe: Photoshop läßt grüßen...

Das erste Foto und das in unten links in der letzten Reihe: Photoshop läßt grüßen…

Bildschirmfotoausriß: Bericht in der Südostschweiz zur Kampfwahl zwischen dem biederen Aspiron und dem modebewußten Jenny

Bildschirmfotoausriß: Bericht in der Südostschweiz zur Kampfwahl zwischen dem biederen Aspiron und dem modebewußten Jenny

Die Abwahl von Sigi Asprion und Wahl von Christian Jott Jenny als neuen Gemeindepräsidenten von St. Moritz dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine Wahl Stil und Unstil, über Modesünde versus Modebewußtsein gewesen sein.

Sigi Asprion („Ich bin enttäuscht und erstaunt“) fiel jahrelang stets durch fehlenden Kleidungsstil, fehlenden Modegeschmack und auch Modesünden auf.

Zu St. Moritz als mondänem Kurort paßte das nicht.

Bzw. paßt daher der gewählte neue Gemeindepräsident Christian Jott Jenny viel besser.

Er ist einfach – im doppelten Wortsinne – eine andere Klasse.

Daß der Opernsänger, Kulturmensch und Unterhalter anscheinend vor allen Dingen die jungen Wähler überzeugen konnte, läßt für St. Moritz nun hoffen.

St. Moritz muß Markenstrategie dringend revidieren

Der Kurort sollte dringend seine Markenstrategie anpassen und auf den früheren Kurdirektor Danuser hören, daß man einen Premium-Ort wie St. Moritz nicht über den Preis verkaufen kann. Das ist die falsche Strategie.

Und auch die Doppelmarke Engadin – St. Moritz ist falsch. Es werden, wie Dansuer feststellt, beide Marken verwässert: „Engadin St. Moritz’ ist eine Doppelmarke, die beide Teilmarken verwässert und schwächt.“

Billig-Ort werden zu wollen ist die falsche Strategie

Auch, daß man nicht mehr „Cüpli“-Kurort als Image haben will, sondern ein Ferienziel für alle werden möchte, für einfach Leute, Familien, normale Wanderer, kritisiert Danuser.

St. Moritz werde dadurch austauschbar.

Daß sich diese Strategie, aus St. Moritz einen Billigkurort zu machen und das Nobelimage zu bekämpfen, nicht bewährt hat, das zeigen ja schon die seit dieser Strategie dramatisch eingebrochenen Gästenzahlen.

Sigi Aspiron fiel jahrelang durch Modesünden bzw. fehlenden Stil auf, Christian Jott Jenny durch Modebewußtstein und Kleidungsstil (Bildschirmfotoausriß: Google-Bildersuche)

Sigi Aspiron fiel jahrelang durch Modesünden bzw. fehlenden Stil auf, Christian Jott Jenny durch Modebewußtstein und Kleidungsstil (Bildschirmfotoausriß: Google-Bildersuche)

Er erhielt für seinen Auftritt nach der SPD-Präsidiumssitzung jede Menge Kritik und satirischen Spott. Der deutsche Außenminister.

Der Kleidungsstil der SPD in Deutschland, der einstmals großen Volkspartei ist genauso ernst, wie viele diese Partei noch ernst-nehmen.

Dieses Eindrucks kann man sich nicht erwehren, wenn man den gestandenen deutschen Außenminister Heiko Maas und seine Kleidung bzw. seinen Kleidungs-„Stil“ sieht.

Bzw. die Bilder, die von ihm aktuell im Internet kursieren und echt sind bzw. die Kommentare und satirischen Verarbeitungen dazu.

Er macht etwa an der untigen Aufnahme eher den Eindruck eines 14jährigen pubertierenden Jugendlichen als den eines Staatsmannes.

Im besten Falle würde man so eine Person, wenn sie einem auf der Straße begegnen würde als Hipster identifizieren, aber niemals als ernstzunehmenden Politiker wahrnehmen.

Die umstrittene und wegen ihres eigenen Kleidungsstils mit Klunk und Klunkern in der Kritik stehende linksaußen-Parteikollegen Sawsan Chebli lobte Heiko Maas´ Kleidungsstil über den Klee.

Und war wie hier auf Twitter zu sehen ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung.

Die staatsnahe Konzernmedien-Zeitung Bild lobte Maas, das Netz hingegen sah es anders:

Anders hingegen „Focus“. Das Magazin berichtet von Spott im Netz:

Auch die Morgenpost berichtet von „jder Menge Spott“:

Der Politiker und Autor Nicolaus Fest schreibt auf seinem Blog unter dem Titel „Fischköppe, Fischfilets“ über Beobachtungen der aktuellen Mode Hamburgs.

Sogenanntes Proling als Kleidunsgstil sei in Hamburg in.

Gemeint ist ein Kleidungsstil, der Proletentum vorgeben bzw. vortäuschen soll.

Proling scheint eine Wortschöpfung Fests zu sein; bei der Suchmaschine Google ist es weder über Direkteingabe des Wortes zu finden noch über Suchstränge „Proling Kleidungsstil“ oder „Proling Mode“.

Fest schreibt:

„Hamburg behauptete über viele Jahre, im Vergleich mit Berlin die feinere, stilvollere, besser angezogene Stadt zu sein. Das scheint, zumindest mit Blick auf die Männer, vorbei.

Selbst in gut.situierten Kreisen herrscht bei einigen eine Ungezwungenheit in Fragen von Umgang und Kleidung, die man eher in Neukölln und Wedding verorten würde.

Immer noch, trotz der Adaption durch Halbwelt- und Sonnenstudio-Szene, ist ‘Proling’ der angesagte Kleiderstil, also kunstvoll beschädigte oder abgewetzte Jeans, die irgendwie suggerieren sollen, ihr Träger gehöre zur Schicht der Arbeiter und verfüge über handwerkliche Fähigkeiten jenseits der Erinnerung an den Sechskant von Ikea.

Dazu trägt der Als-ob-Malocher auch im fortgeschrittenen Alter ein schlichtes T-Shirt, das nach nichts aussieht und aussehen soll, aber 120.- Euro kostet.

Beide Textilien sind eng geschnitten, was die sich abzeichnende Wampe betont, gleichzeitig aber, wie auch der Verzicht auf Rasur, die Authentizität des Proleten-Theaters erhöht.

An den Füßen Chucks, womit die Garderobe der Väter auch beim Schuhwerk der ihrer Söhne gleicht. Wird es am Abend kühl, werden Kapuzenpullover (‘Hoodies’) übergezogen, als sei man im Fitneßstudio, nicht Gast einer Einladung.

Die fast durchgehend gut gekleideten Frauen scheinen sich an der Kostümierung ihrer Männer nicht zu stören.

Manche spottet zwar über den Rückfall ihres Gemahls ins Studentische, doch erscheint diese Art der Midlife-Crisis den meisten als deren erträglichste Form. Außerdem genießen sie den Kontrast.

Denn nichts weist deutlicher auf das wahre Alter als die Betonung einer nicht gegebenen Jugendlichkeit.

Nur gefärbte Haare und ein Goldkettchen fehlen noch zum Sugardaddy.

Im Büro tragen all diese Leute ausschließlich Anzug.

Quelle, ganzer Beitrag

Bunte Socken passen nur bedingt zu einem Anzug.

Burlington-Socken in einer zum Anzug dezent passenden Farbgebung: Kein Problem.

Oder wenn man etwas zur Exzentrik neigt kann man natürlich auch gegen Moderegeln verstoßen und eine gestriffene Krawatte zu einem Streifenhemd tragen.

Und rote Socken. Zu einem Anzug, der rot im Muster enthält.

Wie z. B. hier zu sehen:

Bildquell: siehe Link oben.

Aber sowas hier?

Ohje!

Haben Leggins Knöpfe oder Reißverschluß oder Hosentaschen? Nein, denn es sind keine Hosen.

Nochmal: Auch wenn es viele nicht glauben wollen in der Damenwelt:

Leggins sind keine Hosen.

Man sollte sie also nicht als Ersatz für eine Hose tragen!

Und dann kommt hinzu, was jeder schon beobachtet hat:
Oft tragen ausgerechnet jede Damen, die nicht die Figur für Leggins haben, Leggins.

Und betonen so noch ihre (schlechte) Figur.
Und dann noch auf der Straße getragen auch noch so, daß jeder es sieht bzw. sehen muß.

Eine Leggins ist für Gymnastik, Aerobic und andere Sportarten da. Aber kein Hosen-Ersatz.

Mode-Rückblende in die berühmt-berüchtigte 80er-Jahre-Mode:

Wenn man diese Fotos von Günther Jauch aus den 80-er-Jahren sieht, weiß man, was mit Modesünde gemeint ist.

Und man bekommt auch eine Vorstellung davon, wie dort die Grünen entstehen konnten in diesem Jahrzehnt.

Diese für ihren super-guten Kleidungsstil bekannte Modepartei.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, daß in diesem Jahrzehnt die Grünen aufkamen.

Erst kürzlich hatte ich mich über einen leitenden Beamten und dessen Krawattenstil ausgelassen.

Hier gleich noch ein weiterer leitender Beamter der Eidgenossenschaft und sein Kleidungsstil zum Thema.

Damals schrieb ich davon, daß Beamte zwar kaum in der Öffentlichkeit erscheinen im Gegensatz zu Politikern, aber sehrwohl die Fäden ziehen.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang, wie sich Walter Thurnherr, Angehöriger der Mitte-Links-Partei CVP zu sich selbst und seiner Position auf seiner Webpräsenz äußert:

Ich sehe mich nicht als achten Bundesrat, eher als obersten Beamten. Meine Macht ist beschränkt. Aber ich habe etwas Einfluß. Ich kann vermitteln oder steuern, ich koordiniere und mache Vorschläge. 

Doch dies ist ein Modeblog, daher zurück zum Thema Mode.

Walter Thurnherr trägt auf dem Foto, das von ihm – also wohl mit seinem Einverständnis – als erstes zu sehen ist auf der Webseite der Eidgenossenschaft eine absolut grausame Kombination. Ein Jakett in einem hellen ultramarinblau mit einer schillernden grünen Krawatte. (Fotoausriß unten)

Nicht nur eine Modesünde, sondern eine Vergewaltigung des guten Geschmacks. Der offenbar nicht vorhanden ist.

Man könnte es allenfalls als Exzentrik auslegen, aber es scheint einfach der Modegeschmack zu fehlen. Denn würde es einfach sich um eine exzentrische Ader von Turnherr handeln, so wäre er nicht auf dem nächsten Foto so blaß wie eine Leiche gekleidet. Absolut farblos, ganz genau das Gegenteil vom schrill daherkommenden Blau-Grün-Kombi.

Der Mann hat einfach keinen Modestil, keinen Modegeschmack. Hier noch als Beispiel das Bild von ihm, das als erstes kommt bei Google und auf der Webseite der CVP aufgeschaltet ist.

Die Partei sollte ihm und sich zuliebe ihm einen Modeberater bzw. Stilberatung zur Verfügung stellen.

Wie kann man nur einen grauen Anzug tragen und diesen mit einer Krawatte kombinieren, die augenscheinlich ein Muster aus Blautönen, Grün, Gelb und Weiß als Streifen hat?

Die Krawatte allein schon wäre in anderer Hemd- und Anzug-Kombination jedenfalls gut für Fasnacht geeignet.