Auch ein Modeblog-Thema ist in der heutigen Zeit natürlich Hipster-Kleidung.

Bzw. Hipsterschuhe mit hochgekrempelter Jeans.

Wer noch nicht wußte, warum Hipster so verhaßt sind…

Ohne weiteren Kommentar einfach mal ein Foto:

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Hemdtasche dient nur der Zierde, wenn man einen Anzug trägt: Kein Kuli, Füller, Natel, Zigerettenetui und sonstwas hat dort etwas zu suchen

Hemdtasche dient nur der Zierde, wenn man einen Anzug trägt: Kein Kuli, Füller, Natel, Zigerettenetui und sonstwas hat dort etwas zu suchen

Man sieht es oft bei Handwerkern oder auf dem Bau:

Bleistift, Kuli, Zigaretten oder andere Gegenstände befinden sich in der Hemdtasche.

Tragen Sie ein Hemd zum Anzug / Jacket, sollten Sie aber drauf verzichten, sich die Hemdtaschen vollzustopfen.

Die Hemdtasche dient hier nur Zierde und es gilt als Modesünde, dort Dinge zu plazieren.

Auch das Natel sollte hier nicht hinein, abgesehen einmal davon, daß es gesundheitsschädlich sein könnte, ein strahlendes Smartfon so nah am Herzen zu tragen.

 

Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag

Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag

… eine PR-Abteilung, die ihn haßt, einen Fotografen, der ihn haßt. Oder keinen Geschmack. Oder mehreres kombiniert.

Auf jeden Fall hat er einen Schneider, der ihn haßt oder – falls er es so angeordnet hat, daß so zugeschnitten wird – einen sehr unvorteilhaften Geschmack.

Wie Sie sehen, hier geht es nicht um den ausgemachten Stuß, der im Gespräch zwischen der Schweiz am Sonntag von ihm von sich gegeben wird (“Wer Dichtestreß will, soll an ein GC-Spiel gehen” – allein diese schlaue Äußerung… )

Sondern um Mode und Stil.

Hier haben wir ein Beispiel, bei dem es nicht nur um dies allein geht, sondern nebenbei um Fotografie.

Doch von Anfang an: Wenn man eine etwas gedrungene Gestalt hat, sollte man das nicht noch verstärken.

Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag

Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag

Zum Beispiel dadurch, daß man die Hose so schneidern läßt, daß sie nach unten schmal zuläuft, wodurch die gedrungene Gestalt noch gedrungener wirkt.

Und dann sollte man – und hier sind wir beim Thema Fotografie – sich vor allen Dingen, wenn man sich eine Hose schon so unvorteilhaft schneidern läßt, nicht in der Froschperspektive fotografieren lassen. Also oben auf einer Treppe in Herrschafts-Pose stehend und den Fotograf von unten fotografieren lassen.

Denn das wirkt nicht herrschaftlich. Im Gegenteil. Eher komisch.

Jetzt fragt man sich: Hat jemand, der in so mächtiger Position ist und so klug über Masseneinwanderung usw. sprechen kann, niemanden, der ihn bei Stil berät? (PR-Abteilung, Frau, Schneider, Fotograf, Bekannte, Freunde usw. usf.)

Oder ist es so, daß viel Geld und Macht nicht vor schlechtem Geschmack und Stil schützt?

 

Fotoausriß: Churer Magazin

Fotoausriß: Churer Magazin

Jedesmal, wenn ich im Churer Magazin, diese Rubrik “Mode & style” lese, frag ich mich, warum eigentlich nicht gleich “fashion and style”?

Vor allen Dingen, wenn da jemand schreibt (Katrin Müller) von Majoran fashion, sprich Majoran Fäschn.

Und denke dann daran, was mal jemand gesagt hat: “Wer style sagt, hat keinen. So einfach ist das.”

Passend zu “style” (Steil) und “fashion” (Fäschn) gibt es dann noch das “outfit” (Autfitt).

Wer bei Sprache sowenig Stil hat, wie sieht es dann mit der Mode aus (der Fäschn)?

Fotoausriß: Churer Magazin

Fotoausriß: Churer Magazin

Solch einen Kragen trägt man mit einer schmalen Krawatte. Und man sollte auch darauf achten, daß das Revers des Anzugs ebenfalls schmal ist, sonst sieht es komisch aus.

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Kragen frißt Krawatte

Und zu guter letzt muß man wirklich auch darauf achten, daß man bei einem Hemd mit schmalem Kragen auch eine Krawatte nimmt, die nicht nur schmal ist, sondern, die um den Halsbereich nicht breiter ist als der schmale Kragen.

Sonst springt die Krawatte unter dem schmalem Hemdkragen seitlich und hinten hervor und das sieht alles andere als modisch oder gekonnt aus.

Ein abschreckendes Beispiel lieferte jüngst Mario Torriani, als er Melanie Wininger, die an diesem Abend die Wurst in der Pelle gab, ko-moderierte.

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch "no go")

Streifenkrawatte zu Karohemd, früher ein Geht-nicht (Denglisch “no go”)

Früher war es “verboten”, zu Fisch, Rotwein zu trinken. Mir gefällt es bis heute nicht, aber man darf es, wenn einem der Sinn danach steht.

Ähnlich gab es früher die Faustregel, daß man zu einem Streifenhemd oder Karohemd keine gestriffene Krawatte tragen “darf”. Eine Streifenkrawatte dazu war eine Modesünde.

Zu Streifen- oder Karohemden oder anderweitig gemusterten Oberhemden solle man nur einfarbige Krawatten tragen, so die Regel.

Ich persönlich finde, man kann sehr gut zu einem Karohemd eine Streifenkrawatte kombinieren.

Aber es hängt natürlich vom Geschmack ab. Wie alles.

Im Bild rechts trage ich anläßlich einer Befragung (“interviews”) eine Streifenkrawatte zu einem Karohemd.

Ich finde die Kombination schön.

Im Internet jedenfalls findet man heute ohne lange Ladensuche und Krawattensuche alles, was man möchte.

Remo Maßat

Im Internet gibt es alle möglichen Varianten und Auswahlen an Krawatten, die man sich nur erdenken kann (Krawatte.net)

Im Internet gibt es alle möglichen Varianten und Auswahlen an Krawatten, die man sich nur erdenken kann (krawatte.net)

 

Nicht die kleinere Größe kaufen, sondern eine passende: Die kleinere Größe macht sie nicht schlanker! Sondern läßt Sie im schlechtesten Falls sogar aussehen wie die "Wurst in der Pelle"

Nicht die kleinere Größe kaufen, sondern eine passende: Die kleinere Größe macht sie nicht schlanker! Sondern läßt Sie im schlechtesten Falls sogar aussehen wie die “Wurst in der Pelle”

Die kleinere Größe bei einem Kleid macht Sie nicht schlanker.

Sondern läßt ihre Figur unvorteilhaft aussehen.

Daher: Kaufen Sie nicht zu kleine Größen!

Es ist die Modesünde Nr. 1, daß Leute sich in Kleider zwängen, die ihnen zu eng sind. Es macht nicht schlanker! Wirklich nicht.

Sondern es führt zum Wurst-in-der-Pelle-Effekt, wie ihn neulich erst Melanie Winiger produzierte.

… angesehen hat, der hat auch beobachten können, daß sich der Kleidungsstil von Matthias Ackeret gebessert hat.

Es sind keine grausamsten Geschmacksvergewaltigungen mehr auftgetreten, zumindest nicht in jüngster Zeit (Stummelkrawatte usw.)

Der Bericht in der SchweizerZeitung.ch scheint gewirkt zu haben?

Hat Matthias Ackeret SchweizerZeitung.ch gelesen?

Hat Matthias Ackeret SchweizerZeitung.ch gelesen?