Dessous klassisch oder emanzipiert?

Aktuell – als gäbe es keine anderen Probleme – wird wieder die Debatte um weibliche Unterwäsche angefacht.

Was ist damit gemeint?

Von emanzipatorischer Seite heißt es, man solle sich die Achselhaare nicht rasieren und “emanzipierte” Dessous tragen.

Anabel Schunke, Model und Journalistin, kritisiert das in den sozialen Medien, u. a. auf Facebook:

Was also ist angesagt?

Muß sich “frau” danach richten, was Männern gefällt? Oder anders gefragt: Finden Frauen es überhaupt selbst schön, sich in unreizender Unterwäsche mit Achselhaaren zu präsentieren?

Was soll das?

Jenny Kallenbrunnen, “Nachrichtenredateurin” und offenbar auch Modeexpertin beim Stern in Deutschland, macht Reklame, rührt die journalistische Trommeln für sogenannt “emanzipierte” Dessous, die alternativ sind und in denen Frauen sich bequem fühlen sollen aber nicht Männern gefallen sollen.

Das Magazin der links-alternativen Boulevard-Presse namens “Vice” sieht es ebenso.

Dessous müssen nicht schön sein, sondern vor allen Dingen emanzipiert, dem Mann Kontra geben.

Und dürfen daher gar nicht schön sein, sondern müssen gewissermaßen “abstoßen”.

Es fragt sich: Werden so Frauenrechte durchgesetzt? Tut sich “frau” damit einen Gefallen?

Ungeachtet dessen, daß derzeit eine kleine Minderheit an Journalist”Innen” und ähnlich gelagerten Ideolog”Innen” Dessous-Mode für Frauen vorgeben wollen, die sie für richtig halten, ist festzustellen, daß geschätzte 98% der Frauen diese Ideologisiererei nicht interessiert.

Sie wollen nicht häßlich, sondern gut aussehen.

Und fühlen sich so wohler als in solchen “Unterhosen” bzw. “Dessous” wie im Bild unten.

Eine andere Frage ist, wer eigentlich die Leute sind, die Frauen häßliche Dessous “vorschreiben” wollen auf Biegen und Brechen?

Es sind politisch motivierte Leute offenbar wie die SJ Oberösterreich (die Sozialistische Jugend Oberösterreich), die solche Dessous (kann man überhaupt noch von Dessous reden?) bzw. Unterhosen für Frauen propagieren.

Wir können also festhalten, daß selbst das Darunter der Frau heute höchst politisch gemacht wird.

Ungeachtet dessen wird vergessen von den AgitatorInnen, daß es vermutlich 98 bis 99% der “normalen” Frauen überhaupt gar nicht interessiert.

Bzw. sie lieber schöne Dessous statt Lappen oder Unterhosen wie Männer tragen wollen.

Und es dürfte wohl nicht nur so sein, daß die meisten Frauen der Welt sich selbst in schönen Dessous besser oder viel besser gefallen als in häßlichen, sondern auch so sein, daß es die Männerwelt einigermaßen mehr anspricht, wenn die Damenwelt sich schön unten drunter kleidet : – )

Bildquelle: www.drunterwelt-dessous.de

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