Noch kein Jahr ist es her, April 2018, da äußerte Karl Lagerfeld sich wiefolgt zu seiner Gesundheit:

“Im Moment leide ich nicht so schlimm. Die Ärzte haben mich voll durchgecheckt, ich hatte jeden Test, den es unter der Sonne gibt. Sie haben nichts gefunden – wir können in zehn Jahren noch einmal drüber reden.”

Nun in der Modeschöpfer tot.

Zuletzt sorgte der leidenschaftliche Cola-light-Trinker wegen seiner Zähne für Schlagzeilen.

Noch im vergangenen Jahr “autete” er sich als AfD-Hasser und Merkel-Hasser zugleich. Wegen der von ihm kritisierten Einwanderungspolitik von Wirtschafts- und Sozialmigranten der Merkel-Regierung äußerte er sogar öffentlich, er überlege, seinen deutschen Paß zurückzugeben.

Erst kürzlich sprach der in Hamburg geborene Lagerfeld, dessen Eltern sich mit dt (Lagerfeldt) schrieben und die Kleeblatt-Kondensmilch herstellten, im französischen Magazin «Numéro» über das Thema Tod:

“Eine Beerdigung? Wie schrecklich! Es wird keine Beerdigung geben. Ich will verbrannt werden und meine Asche soll zusammen mit der meiner Mutter verstreut werden.”

Lagerfeld galt als äußerst diszipliniertes Arbeitstier mit einer hohen Allgemeinbildung und war offenbar belesen.

Seine Privatbibliothek soll ihm zufolge zirka 300.000 Bücher umfassen.

(Bildschirmfotoausriß: Google-Suche zu Karl Lagerfeld)