Nach dem Bergsturz von Bondo:

Doris Leuthard machte sich ein Bild über die Situation, so heißt es in einer Mitteilung des UVEK.

Dabei dankte sie den Behörden und den Rettungskräften für den Einsatz. Den Einwohnern von Bondo sicherte die Bundespräsidentin im Gespräch die Unterstützung durch den Bund zu.

Im Internet und auch der jüngsten Ausgabe der Weltwoche wurde ihr Kleidungsstil kritisiert. (Zitat: “Zwischen den Felsmassen von Bondo ­predigte sie kürzlich in ihren Designerkleidern und Designergummistiefeln … / … “)

Er passe nicht zu einer Naturkatastophe mit Vermißten. Sondern eher zu einer Art Modeschau. Das Schickimicki-“Autfit” der CVP-Politikerin sei deplaziert.

Man könnte jetzt sagen: Naja, eine Frau darf sich extravagant auch bei Katastrophen gerieren.

Darf eine Politikerin das?

Was wäre wohl gewesen, wenn Blocher noch Bundesart wäre und in Bondo im Dändi-Stil aufgetreten wäre? Oder wenn bei einer Beerdigung jemand in bunten Kleidern käme? Immerhin äußerte Leuthard, die sichtlich Mühe hatte, ernst zu bleiben und sichtlich gut gelaunt war “Es wird schwierig, sie noch lebend zu finden.”

In so einer Situation ist Schickimicki-Kleidung eigentlich unangebracht, oder nicht?

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:

Doris Leuthard in Bondo. Einen Modeberater hat sie vor dem Termin sicher nicht konsultiert (Bild: UVEK)

Doris Leuthard in Bondo. Einen Modeberater hat sie vor dem Termin sicher nicht konsultiert (Bild: UVEK)

Meist sieht die natürliche Haarfarbe am besten aus.

Sich die Haare färben, aber nicht nachfärben bzw. die Haarwurzeln nicht mitärfen (wie auch immer) sieht nicht schön aus (Bildschirmfotoausriß: Modeblog von Masha Sedgwick)

Sich die Haare färben, aber nicht nachfärben bzw. die Haarwurzeln nicht mitärfen (wie auch immer) sieht nicht schön aus (Bildschirmfotoausriß: Modeblog von Masha Sedgwick)

Aber es gibt Menschen, die färben sich die Haare, Geschmackssache. Und es kann auch sehr gut aussehen.

Was aber mit Sicherheit schlecht aussieht, ist: Haare färben in eine andere als die natürliche Haarfarbe umfärben und dann die Haarwurzeln vergessen.

Bzw. nicht nachfärben, was zur Folge hat, daß – langsam aber sicher – natürlich die natürlichen Haare durchwachsen.

Und das sieht echt komisch aus.

Entweder man tut etwas richtig oder lieber gar nicht.

Aber sich die Haarfarbe umfärben und dann nicht regelmäßig nachfärben ist so eine Sache. Ganz besonders, wenn die echte Haarfarbe deutlich von der künstlichen abweicht.

Das sieht dann komisch aus und wenig gekonnt.

Im Bild ein Beispiel der Modebloggern namens (bzw. künstlernamens, auch der Name ist nicht echt) Masha Sedgwick, aus der Rubrik „über“ bzw. wie es dort heißt „about“ von ihrem Modeblog

Natalie Wörner: Negatives Beispiel für zu enge Kleidung bei schlaffer Haut

Natalie Wörner: Negatives Beispiel für zu enge Kleidung bei schlaffer Haut

Man sollte sich dem Alter und dem Hautzustand entsprechend kleiden. Damit haben viele prominente Frauen ein Problem.

Schlaffe Haut paßt nicht zu – zu – engen Kleidern.

Wer schlaffe Haut hat, sollte Kleider vermeiden, die die Haut einpressen und so unvermeidlich Schwabbel bzw. sich in Falten aufwallende Haut hervorbringen.

Sonst sieht das Haut-zeigen nicht sexy, sondern sehr abtörndend und gewollt aus.

Gewollt jung.

Und nicht appetitlich, sondern einfach nur unappetitlich.

Hier im Bild ein Negativbeispiel, Natalia Wörner bei einem Anlaß 2014.

Vielleicht bekommt sie ja in Zukunft etwas Hilfe von ihrem neuen Mann:

Ihr Ehemann Heiko Maas „ist einer der bekanntesten SPD-Politiker, wurde auch schon zum bestangezogenen Mann Deutschlands gekürt. Er liebt den großen Auftritt.“ (Bunte)

Wobei in punkto Stil wohl wenig Hilfe zu erwarten ist, allenfalls in punkto Modestil.

Und noch etwas in punkto Geschmack / Stil:

Geschmackvoll ist es auch nicht, wenn Ehefrauen sich über Männer definieren. Schauspielerin Natalia Wörner ist neuerdings mit dem deutschen Justizminister verheiratet (der seine Ehefrau Corinna und die zwei gemeinsamen Kinder verließ) und darauf offenbar mächtig stolz.

In einem Video ist der Auftritt so abgeschmackt, daß man fast keine halbe Minute lang es ansehen kann.

Video hierzu (Bild Deutschland)

Modesünde und Geschmacksverirrung:

Ein wirklich schrecklicher Modeausfall ist die aktuelle Hipstermode, Männerhemden mit rundem Kragen bzw. Krägchem.

Doch bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Was halten Sie vom Männerhemd mit rundem Kragen bzw. dem Rundkragen beim Männerhemd?

Solche Hemden bzw. Hemdchen und solche Kragen bzw. Krägchen sind z. B. zu sehen bei Stephan-Andreas Casdorff.

Hemd mit Rundkragen bzw. Hemdchen mit Rundkrägchen bei Casdorff vom linksalternativen deutschem Tagesspiegel aus Berlin (Bildschirmfotoausriß: Phönix)

Hemd mit Rundkragen bzw. Hemdchen mit Rundkrägchen bei Casdorff vom linksalternativen deutschem Tagesspiegel aus Berlin (Bildschirmfotoausriß: Phönix)

 

  • Männerhemd mit rundem Kragen / Bildausriß: Asos

    Männerhemd mit rundem Kragen / Bildausriß: Asos

Eine Modesünde, die mehr eine Modepanne ist. Bei Prominentenanlässen peinlich, aber leider kaum vermeidbar, daß es passiert: Wenn zwei fast die gleiche Kleidung haben.

Auch bei privaten Anlässen kann das passieren, aber man kann ja schlecht alle Teilnehmer anrufen und fragen, was sie anziehen.

Freundin / Kollege hat gleiche Kleidung im Kleiderschrank?

Außer, man weiß von der besten Freundin oder vom Kollegen, daß sie oder er das gleiche Stück im Kleinderschrank haben, dann könnte man durch einen Anruf vorbeugen, damit man nicht im Paarstil erscheint.

Kleidungspanne bei Melanie Winiger und Sophie Hunger

So zum Beispiel Melanie Winiger aktuell nicht mit Vujo Gavric, sondern mit Sophie Hunger bei den Schweizer Musikpreisen 2016 (bzw. den Swiß Miuhsik Ähwährds, wir sprechen ja heute alle stil-loses Denglisch, „swiss music awards“)

Anders als die Modesünde bei einem früheren Musikpreisanlaß, der auf diesem Schweizer Modeblog und aber auch in vielen Medien Berichte auslöste, dürfte diese Modesünde sicher keine Absicht gewesen sein.

Aber es kommt nun einmal vor, passiert.

Denn man kann schlecht alle Teilnehmer eines Anlasses vorher anrufen und fragen, was sie anlegen.
Abgesehen davon, daß manch einer auch spontan etwas anziehen und nicht plant.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.

Bildschirmfotoausriß: Melanie Winiger mit Sophie Hunger im Paarstil bei den Schweizer Musikpreisen 2016. Sicher keine Absicht.

Die häufigste Modesünde sind Kleider, die zu eng anliegen.

Daher ist dies ein Thema, was immer wieder auf Modeblogs bzw. Stilblogs vorkommt.

Nicht nur Melanie Winiger ist hierin Expertin (siehe hier).

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