„Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren.“

Karl Lagerfeld über Kampagnen gegen den Gebrauch von Pelzen, Stern Nr. 52/2008 vom 17. Dezember 2008, S. 127

Doppelmoral

In der Schweiz werden Fuchsfelle (Fuchspelze) von Füchsen, die sowieso aufgrund des Fehlens von genügenden natürlichen Feinden geschossen werden, verbrannt anstatt sie umweltfreundlich zu tragen.

Das ist Irrsinn.

Anstattdessen werden – aus Erdöl – künstliche Pelze mit einem extrem umweltschädlichen Energieverschleiß und einer Umweltverpestung hergestellt.

Abgesehen davon, daß sie Elektroschläge abgeben, nicht so gut wärmen usw.

Umweltkonzerne sammeln Spenden damit

Ungeachtet dieses Irrsinns hetzen aus rein ideologischen Gründen und nicht weil es um Umweltschutz oder Naturschutz und schon gar nicht Klimaschutz geht (Kunstpelz aus Erdöl), Umwelt-NGOs gegen Pelz.

Was natürlich abzulehnen ist, ist, Tiere nur wegen dem Fell zu züchten.
Das ist was völlig anders, als Felle von Tieren zu verwerten, welche sowieso getötet werden.

In der Schweiz werden auf umweltschädliche Art und Weise Fuchspelze verbrannt von Füchsen, die ohnedies getötet werden.

In der Schweiz werden auf umweltschädliche Art und Weise Fuchspelze verbrannt von Füchsen, die ohnedies getötet werden.

Wenn man den Kleidungsstil von jemand sieht, ahnt man manchmal schon, was kommt.

So bei einem Professor mit dem sprechenden Namen Quaschning, wobei man unwillkürlich an den Wortstamm Quatsch denken muß.

Aber gut „nomen est omen“ muß nicht immer stimmen und insofern schaut man dann unvoreingenommen in ein Video rein.

Dieses kündigt Großartiges an.

Und nachdem ein deutscher SPD-Professor ernsthaft glaubt und schreibt (sic!), daß – obwohl es noch keinen einzigen bekannten Feinstaub-Toten gibt – der Feinstaub von Silvester extrem schädlich ist und mehr noch, sich angeblich für Monate im Körper gefangen hält bei Menschen, und nichts weniger tut als sich ausgerechnet noch im Gehirn monatelang abzulagern (ja…) vertwittert er auch den besagten obigen Professor.

Mal abgesehen davon, daß man sich fragt, warum die Schweizer, die ja bekanntlich 2x im Jahr böllern (1x an Silvester und 1x am Nationalfeiertag 1. August) älter werden als die Deutschen, wenn der furchtbare Feinstaub sich monatelang im Hirn ablagert, wird man trotzdem neugierig, was denn der von Lauterbach vertwitterte (retweetete) Professor für einen Knaller als Silvesterböllerei-Alternative anbietet.

Schon beim oben angeführten Kleidungsstil des besagten Professors Nr. 2 namens Quaschning wird man äußerst beklommen und skeptisch, ob dort wirklich ein Knaller herauskommen kann.

Nun gut, man soll niemanden wegen seines Kleidungsstils bzw. fehlenden Kleidungsstils vorverurteilen.

Also Video angeschaut und gespannt wie ein Flitzebogen zugehört und weitergeguckt, um den großen Knall-Effekt als Alternative zu Silvester-Böllerei zu sehen zu bekommen.

Man soll Olivenöl (aus dem Bioladen betont er) kaufen und Popcorn-Reis.

Und das Knaller ist dann das hier:

Das ist kein Scherz.

Was sich fragt ungeachtet dessen, was man von dem verniedlichtem Knällilein-Effekt halten soll aber ist, warum man dafür Bioöl kaufen soll und dann noch von weither antransportiertes Olivenöl aus fernen Ländern?

Und nicht deutsches Rapsöl aus der Heimat des Professors.

Naja, eben.

Der Kleidungsstil kündigte alles an, Video-ansehen hätte man sich spätestens nach den ersten Sekunden, in denen man ungläubig den Kleidungsstil vom besagten Herrn Professor sieht, sparen können.

Wer die Webseite von Volker Quaschning anschaut, der sieht einen „passenden“ „Stil“:

Mode ist auch ein Geschäft mit der Eitelkeit des Menschen.

Doch nicht nur die äußerliche Sache, das Kleider-tragen, ist Modetrends unterworfen.

In der heutigen Zeit wird auch immer mehr am Körper des Menschen herummodeliert.

Ob man den Trend zu Körpermodifikation („body modification“) in der Subkultur nimmt, der längst aus der Subkultur in die bürgerliche Gesellschaft heranzieht.

Bild: Studio für 'body modification' und Piercing in Bern und weiteren Städten der Schweiz (Quelle: Stechwerk.ch)

Bild: Studio für „body modification“ und Piercing in Bern und weiteren Städten der Schweiz (Quelle Bildausriß: Stechwerk.ch)

Oder ob man die Schauspieler, Künstler, Musiker und Prominente jedweder Gattung hinzuzieht, welche sich die Zähne oder andere Teile des Gesichts oder Körpers „richten“ ließen und lassen.

Mode und Chirurgie sind zwei Bereiche, dessen Grenzen immer weiter verschwimmen.

Während vor nicht allzulanger Zeit Chirurgie auf den Bereich der Unfallchirurgie und ähnlicher Bereiche der Medizin beschränkt hatten, ist inzwischen nicht nur die Körpermodifikation und auch die Schönheitschirurgie zu einem lukrativen Wirtschaftszweig geworden.

Die Nachfrage nach Veränderungen des eigenen Körpers ist hierbei wohl auch zweifelhafter Mode unterworfen (Bildausriß oben).

Während bei Piercing- und Tätowierstudios es darum geht, den Körper von einem natürlichen Aussehen weg hin zu einem künstlichen Aussehen zu verändern, geht es bei der klassischen Schönheitschirurgie eher um das Gegenteil: Man möchte mit einer Schönheits-OP beweriken, daß man möglichst natürlich aussieht.

Also etwa, wer Tränensäcke unter den Augen hat oder hängende Augenlider, schlaffe Haut oder Hautflecken, der will natürlicher, gesünder und jünger aussehen.

Oder wer übergewichtig ist, läßt sich Fett absaugen etc.

Breite Palette an Varianten und Möglichkeiten von Schönheitseingriffen (Bild: Angebot einer deutschen Schönheitschirurgie-Praxis [https://www.passin-aesthetik.de])

Breite Palette an Varianten und Möglichkeiten von Schönheitseingriffen. Bild: Angebot einer deutschen Schönheitschirurgie-Praxis (Quelle: https://www.passin-aesthetik.de)

Nicht nur die Zahl der Prominenten, welche sich „unters Messer“ legen, ist hoch.

Im Unterschied zu normalen Privatpersonen werden nur diese Fälle meist medial publik.

Denn öffentliche Personen wie Politiker etwa auch müssen sich gefallen lassen, daß darüber öffentlich gesprochen wird.

Wer ein öffentliches Amt wählt oder anderweits die Öffentlichkeit sucht, ist davor nicht gefeit.

Besonders, wenn man sich als Politikerin über alte weiße Männer lustig macht wie die Grünen-Politikerin Susanne Hochuli, muß man sich gefallen lassen, daß das mit dem Alter der eigenen Person ins Rampenlicht gerät und beobachtet wird, wenn plötzlich Fältchen und Falten wie von Geisterhand verschwinden.

Was wohl zeigt, daß der Wunsch nach Schönheit auch vor Grünen-Politikerinnen nicht halt macht.

Susanne Hochuli 2018 in einer Mitteilung vom Grünen Frieden (Greenpeace). Auf zauberhafte Weise sind viele Falten weg...

Susanne Hochuli 2018 in einer Mitteilung vom Grünen Frieden (Greenpeace). Auf zauberhafte Weise sind viele Falten weg…

Susanne Hochuli in einem Zeitungsbericht der Südostschweiz 2011

Susanne Hochuli in einem Zeitungsbericht der Südostschweiz 2011

In der Google-Bildersuche verschwinden wie von Zauberhand immer mehr alte Fotos von Susanne Hochuli. Zufall oder ...?

In der Google-Bildersuche verschwinden wie von Zauberhand immer mehr alte Fotos von Susanne Hochuli. Zufall oder …?

Wie dem auch sei, es zeigt sich, daß modebewußte Menschen auch oft körperbewußte Menschen sind.

Bzw., daß beides zusammenhängt.

Wobei wahrscheinlich Männer in der glücklichen Lage sind, daß sie sich weniger um ihr Äußeres scheren.

Das Hauptgeschäft für die Modeindustrie wie auch für die die Schönheitschirurgie dürften Frauen bleiben.

Auch die Schuhindustrie dürfte fest in weiblicher Hand bleiben, zumindest auf Konsument(innen)-Seite.

 

 

Ein etwas satirisches Modezitat:

Dafür, daß man von Kleidung auf Menschen schließen können soll, sieht man erstaunlich wenig Zwangsjacken.