Das deutsche Staatsfernsehen brachte eine Schau mit Helene Fischer: „Sag mal, spürst du das?»

Bei der letzten Schaueinlage allerdings kam Kritik. Von manchen Frauen.

Ihr Autfitt („outfit“) erschien einer ZDF-Frau zu gewagt.

In diesem letzten Schau-Part trug die regierungstreue deutsche Sängerein ein hautenges, bauchfreies Latex-Oberteil mit passendem Höschen.

Das gab dann diese Stil-Kritik.
Wie «Bild» berichtet, stieß aber Maja Webers Rotlicht-Kritik gegen Helene Fischer im ZDF selbst auf heftige offene Kritik.

Schlußendlich mußte sich noch in der Bild-Zeitung (einem deutschen Regenbogenpresse-Medium) der Pressesprecher des Staatssenders ZDF für seine Journlistin Weber entschuldigen, Zitat:
„Das ZDF teilt in keiner Weise die Meinung von Frau Weber. Wir sind stolz darauf, dass Helene Fischer mit ihren Auftritten und Konzerten im ZDF präsent und erfolgreich ist“
Und nicht nur dort distanzierte man sich. Auch viele Prominente stellten sich hinter Fischer.
Doch man bilde sich seine eigene Meinung, ob zu viel Rotlicht-Tatsch oder einfach bloß passender Schau-Busineß-Modestil:

Zu unzüchtig, zu knapp? Helene Fischer beim Lied 'Spürst Du das?'

Zu unzüchtig, zu knapp? Helene Fischer beim Lied „Spürst Du das?“

War der Kleidungsstil von Fischer zu knapp, zu gewagt?

Die beim deutschen Staatsfernsehen ZDF angestellte 8 Jahre ältere Moderatorin Maja Weber lästerte auf Twitter mehrfach. Unter anderem äußerte sie:

„Findet ein ‹Superstar› wie Helene Fischer, die sich um Fänbindung wirklich keine Sorgen machen muß, keine andere Bildsprache für die vielen Frauen auf der Bühne, als die der Latex-Leder-Mesh-Mode der Reeperbahn? Oder inspirierte das Rotlichtviertel in Amsterdam?»

Man kann sich fragen – unabhängig davon ob man das Autfitt von Helene Fischer bei dem Lied geschmackvoll findet oder nicht, ob ZDF-Maya-Weber auch einer Frau, die Opfer einer Vergewaltigung geworden war und sich sexy angezogen hatte, den Vorwurf unterbreiten würde: Selbst schuld. Zu nuttig.

Wenn man die Internetkommentare liest auf die Kritik hin von Frau Maya Weber vom ZDF, so finden sie viele auch einfach neidisch. Hier die erfolgreiche Sängerin, dort die unbedeutende Journalistin. Im Bild unten ein älteres Jugendfoto von Maya Weber von ZDF heute:

Auf Xing hingegen präsentiert sich Maja Weder aktueller:

Beitragsbild: Ausschnitt aus einer späteren Aufnahme (Fischer behielt das Autfitt bei) von demselben Lied: https://www.youtube.com/watch?v=l_UD5Gv1q1c

Die Kritik brachte Maja Weber schließlich einen Scheißsturm (shit storm) ein, berichtet das Schweizer Boulevardmedium Nau:

Auch die Berliner Polizei war wegen angeblicher oder tatsächlich zu anzüglicher Kleidung schon in der Rotlicht-Kritik.
Wobei man allerdings zum Helene-Fischer-Autfitt sagen muß, daß es im Vergleich zu Escort-Diensten oder anderem doch noch recht anzüglich daherkommt:

 

Es gibt zahlreiche Spezialkleidung für die diversesten Berufe.

Meist wird hier zualleroberst auf Funktionalität Wert gelegt. Und auf Sicherheitsaspekte.

Bei einem Bauarbeiter bzw. Baubekleidung den Schutz, bei Arbeitssicherheitsschuhen auf die Funktionalität und den Schutz (z. B. säurefeste Sohle, stichfeste Arbeitsstiefel oder rutschfeste Sohlen etc. je nach SUVA-Vorschriften.).

Bei Röntgenkleidung oder strahlensicherer Kleidung für Mitarbeiter von Atomkraftwerken auf den Strahlenschutz. Hier muß nicht erwähnt werden, daß der Strahlenschutz vor der Mode steht.

Bei Röntgenschutzkleidung steht natürlich der Strahlenschutz an oberster Stelle (Bildausriß von der Webseite eines Anbieters, Quelle: www.my-xstore.com)

Oder um noch ein Weiteres Beispiel zu nennen:
Bei Feuerwehrbekleidung natürlich wird auf Faktoren wie Sichtbarkeit und Brandfestigkeit bzw. Schutz vor Feuer und nicht auf Mode wert-gelegt.

Natürlich?
Nicht mehr ganz ist dem so.

Zwar spielt für den Waldarbeiter oder Schreiner oder Tunnelarbeiter etc. der Arbeitssicherheitsschutz immer noch die oberste Priorität, allein aufgrund der gesetzlichen Vorschriften der Suva.

Waldarbeiter-Bekleidung: Von Mode keine Spur. Doch der Trend wendet sich dahin, daß auch Mode immer mehr zunehmend eine Rolle spielt.

Waldarbeiter-Bekleidung: Von Mode keine Spur. Doch der Trend wendet sich dahin, daß auch Mode immer mehr zunehmend eine Rolle spielt.

Aber zum Beispiel bei Arbeitssicherheitsschuhen sind inzwischen Damenmodelle zu entdecken (für die wenigen Damen in der Baubranche zum Beispiel: hier sollten die Männer einmal Gleichberechtigung fordern, aber komischerweise fordert hier niemand eine Frauenquote…)

Und auch bei den Herrenmodellen tut sich schon lange ein Trend auf, daß Leute, die hart arbeiten, trotzdem auf Mode Wert legen und nicht nur auf Funktionalität.

Fazit

Hersteller, die nicht bloß auf Funktionalität fokussiert sind, sondern auch Mode beachten und wissen, daß man auch funktionelle Dinge oder funktionielle Kleidung durchaus schön (modisch) gestalten kann, werden in Zukunft die Nase vorn haben.

Zumindest wenn der Modemarkt sich so weiterentwickelt.

Weiteres Beispiel einer Waldarbeiterbekleidung. Diese sieht schon ganz anders aus als im Bild oben. Modebewußtsein scheint sich breit zu machen. Wobei Funktionalität und Schutz natürlich an oberster Stelle bleiben.

Weiteres Beispiel einer Waldarbeiterbekleidung. Diese sieht schon ganz anders aus als im Bild oben. Modebewußtsein scheint sich breit zu machen. Wobei Funktionalität und Schutz natürlich an oberster Stelle bleiben.

Offenbar gibt es ab Montag eine Maskenpflicht im ÖV, was wohl heißen wird, daß viele Leute keine Lust mehr haben, zu Geschäftsterminen oder in der Freizeit mit dem ÖV zu reisen.

Wer nicht umhin-kommt und sich eine „Schutz“-Maske beschaffen muß, kann sie sich selbst machen (Beitrag hier) oder wenigstens eine kreative Maske tragen.

Beispiel Cahit Kaya (Quelle: Facebook):

Kaya über Gutmenschen

Wer nie krank war weiß nicht, wie es sich anfühlt, gesund zu sein. Man kann Gesundheit nicht schätzen, ohne Krankheit erfahren zu haben. Ähnlich verhält es sich mit dem zwanghaften Wunsch gut sein zu wollen. Wer danach strebt immer gut zu sein, der benötigt den Gegenpol. Das Schlechte. Nur leben wir in einem Land, das im Vergleich zu vielen anderen relativ friedlich war. Und genau dieses relativ friedliche Umfeld musste für den Gutmenschen die reinste Hölle darstellen. Wie will man denn als der Gute wahrgenommen werden, wenn die anderen gar nicht so schlecht sind, wie man es eigentlich brauchen würde?

Wer schlecht ist, das entscheidet der Gutmensch

Es bleibt nur eine Möglichkeit übrig: man degradiert die Anderen, um sich dadurch selbst zu erhöhen. Und weil es nunmal verpönt ist einen Ausländer – selbst bei offensichtlichen Fehltritten – anzugreifen, greift man den Einheimischen an und ignoriert alles Negative, was mit Ausländern und Zuwanderung zu tun hat. Nicht nur, weil man sich nach jahrelangen „gegen Rechts“-Kampagnen als Antirassist, also als der Gute inszeniert hat. Auch um den kritischen Einheimischen damit (absichtlich) zur Weißglut zu treiben. Besonders dann, wenn die Kritik berechtigt ist, der Gutmensch dies aber einfach nicht zugeben kann, da er dann jenen zustimmen müsste, die er für den Part des Schlechten braucht, ohne den er sich nicht als den Guten darstellen kann. Wer berechtigte Kritik übt und als Rassist beschimpft wird, der hat allen Grund sauer zu sein. Berechtigte Kritik ist kein Rassismus, sondern einfach berechtigte Kritik. […]»

(Quelle: Wikimannia)