Mode und Körperveränderungen und Schönheits-Chirurgie

Mode ist auch ein Geschäft mit der Eitelkeit des Menschen.

Doch nicht nur die äußerliche Sache, das Kleider-tragen, ist Modetrends unterworfen.

In der heutigen Zeit wird auch immer mehr am Körper des Menschen herummodeliert.

Ob man den Trend zu Körpermodifikation („body modification“) in der Subkultur nimmt, der längst aus der Subkultur in die bürgerliche Gesellschaft heranzieht.

Bild: Studio für 'body modification' und Piercing in Bern und weiteren Städten der Schweiz (Quelle: Stechwerk.ch)

Bild: Studio für „body modification“ und Piercing in Bern und weiteren Städten der Schweiz (Quelle Bildausriß: Stechwerk.ch)

Oder ob man die Schauspieler, Künstler, Musiker und Prominente jedweder Gattung hinzuzieht, welche sich die Zähne oder andere Teile des Gesichts oder Körpers „richten“ ließen und lassen.

Mode und Chirurgie sind zwei Bereiche, dessen Grenzen immer weiter verschwimmen.

Während vor nicht allzulanger Zeit Chirurgie auf den Bereich der Unfallchirurgie und ähnlicher Bereiche der Medizin beschränkt hatten, ist inzwischen nicht nur die Körpermodifikation und auch die Schönheitschirurgie zu einem lukrativen Wirtschaftszweig geworden.

Die Nachfrage nach Veränderungen des eigenen Körpers ist hierbei wohl auch zweifelhafter Mode unterworfen (Bildausriß oben).

Während bei Piercing- und Tätowierstudios es darum geht, den Körper von einem natürlichen Aussehen weg hin zu einem künstlichen Aussehen zu verändern, geht es bei der klassischen Schönheitschirurgie eher um das Gegenteil: Man möchte mit einer Schönheits-OP beweriken, daß man möglichst natürlich aussieht.

Also etwa, wer Tränensäcke unter den Augen hat oder hängende Augenlider, schlaffe Haut oder Hautflecken, der will natürlicher, gesünder und jünger aussehen.

Oder wer übergewichtig ist, läßt sich Fett absaugen etc.

Breite Palette an Varianten und Möglichkeiten von Schönheitseingriffen (Bild: Angebot einer deutschen Schönheitschirurgie-Praxis [https://www.passin-aesthetik.de])

Breite Palette an Varianten und Möglichkeiten von Schönheitseingriffen. Bild: Angebot einer deutschen Schönheitschirurgie-Praxis (Quelle: https://www.passin-aesthetik.de)

Nicht nur die Zahl der Prominenten, welche sich „unters Messer“ legen, ist hoch.

Im Unterschied zu normalen Privatpersonen werden nur diese Fälle meist medial publik.

Denn öffentliche Personen wie Politiker etwa auch müssen sich gefallen lassen, daß darüber öffentlich gesprochen wird.

Wer ein öffentliches Amt wählt oder anderweits die Öffentlichkeit sucht, ist davor nicht gefeit.

Besonders, wenn man sich als Politikerin über alte weiße Männer lustig macht wie die Grünen-Politikerin Susanne Hochuli, muß man sich gefallen lassen, daß das mit dem Alter der eigenen Person ins Rampenlicht gerät und beobachtet wird, wenn plötzlich Fältchen und Falten wie von Geisterhand verschwinden.

Was wohl zeigt, daß der Wunsch nach Schönheit auch vor Grünen-Politikerinnen nicht halt macht.

Susanne Hochuli 2018 in einer Mitteilung vom Grünen Frieden (Greenpeace). Auf zauberhafte Weise sind viele Falten weg...

Susanne Hochuli 2018 in einer Mitteilung vom Grünen Frieden (Greenpeace). Auf zauberhafte Weise sind viele Falten weg…

Susanne Hochuli in einem Zeitungsbericht der Südostschweiz 2011

Susanne Hochuli in einem Zeitungsbericht der Südostschweiz 2011

In der Google-Bildersuche verschwinden wie von Zauberhand immer mehr alte Fotos von Susanne Hochuli. Zufall oder ...?

In der Google-Bildersuche verschwinden wie von Zauberhand immer mehr alte Fotos von Susanne Hochuli. Zufall oder …?

Wie dem auch sei, es zeigt sich, daß modebewußte Menschen auch oft körperbewußte Menschen sind.

Bzw., daß beides zusammenhängt.

Wobei wahrscheinlich Männer in der glücklichen Lage sind, daß sie sich weniger um ihr Äußeres scheren.

Das Hauptgeschäft für die Modeindustrie wie auch für die die Schönheitschirurgie dürften Frauen bleiben.

Auch die Schuhindustrie dürfte fest in weiblicher Hand bleiben, zumindest auf Konsument(innen)-Seite.

 

 

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