Seit einiger Zeit ist es angesagt, eine große sogenannte Nerd-Brille zu tragen. Die meisten Träger dieser Brillen brauchen jedoch gar keine. Die meisten dieser Brillen sind mit Fensterglas gefüllt und sind ein reines Modeaccessoire.
Symbolbild: Aline Trede mit einer sogenannten Nerdbrille (Foto: Schlagwort AG)

Symbolbild: Aline Trede mit einer sogenannten Nerdbrille (Foto: Schlagwort AG)

Bei der Wahl dieser Accessoires sollte man jedoch nicht einfach die nächst beste Brille kaufen. Am wichtigsten ist die Kopfform. Hat man zum Beispiel einen runden Kopf ist es nicht ratsam eine Brille mit kreisrunden Gläsern zu kaufen. Das Gesicht wirkt dadurch noch runder und man sieht aus, als hätte man einen Ballon als Kopf.

Sehen Sie vor dem Kauf einer Brille also unbedingt noch einmal in den Spiegel und stellen Sie fest, welche Kopfform Sie haben. Ein Modeaccessoire sollte ja den Stil verbessern und ihn nicht ruinieren. Im Notfall sollten Sie einfach darauf verzichten.
Doch was machen die Leute, die wirklich eine Brille  brauchen? Diese müssen sich auf alle Fälle mit Ihrer Kopfform beschäftigen. Dabei gibt es Leute die gerne eine Brille tragen, solche die sich mit der Zeit damit angefreundet haben und solche die eine tragen müssten, es aber so oft wie möglich aus Bequemlichkeit oder Eitelkeit vermeiden. Jeder weiß wohl selbst am besten, zu welcher Kategorie er zählt.
Doch eine Brille einfach nicht zu tragen, obwohl man sie dringend braucht ist keine gute Lösung. Die Augen werden nicht besser und im Straßenverkehr kann es sogar zu fatalen Folgen kommen, wenn man ein Auto oder eine andere Gefahrenquelle aufgrund seiner eingeschrängten Sehfähigkeit nicht erkennt.
Für die letzte genannte Gruppe gibt es jedoch mittlerweile eine sehr gute Ausweichmöglichkeit ohne das schlechte Sehen in kauf nehmen zu müssen. Für Brillen Muffler sind Kontaktlinsen die Alternative.
Ermitteln Sie doch einfach mal Ihre Kopfform und probieren Sie verschiedene Brillenmodelle. Und wenn Sie gar nicht mit einer Brille leben können, dann steigen Sie ganz einfach auf Kontaktlinsen um.
Melanie Winiger als "Wurst in der Pelle" (Bildschirmfotoausriß: Schweizer Staatsfernsehen)

Melanie Winiger als „Wurst in der Pelle“ (Bildschirmfotoausriß: Schweizer Staatsfernsehen)

Der wohl größte und zugleich häufigste Fehler, den man bei Kleidern begehen kann, sind zu enge Kleider.

Daher gilt: Passen Sie die Kleider Ihrem Körper an. Und nicht umgekehrt: Lassen Sie die Kleider ihren Körper anpassen…

Modesünden mit hautengen Sachen erfordern nicht unbedingt so schreckliche Sachen wie Leggins.

Nein, hautenge Sachen, die Geschmacksvergewaltigungen darstellen, kann man auch ohne Leggins hinbekommen.

Melanie Winiger legt aktuell den Beweis dafür hin. Und noch für etwas anderes:

Daß Cervelat-Promis offenbar keine guten Freunde oder Bekannten haben, die ihnen sagen „Hm, meinst Du, das sieht wirklich gut aus?“ oder sagen „geht gar nicht“, führte Melanie Winiger ebenfalls eindrücklich der gesamten Öffentlichkeit vor.

Was ich gerne wissen würde, ist, in welchem Modegeschäft / Modeboutique sie das verkauft bekommen hat oder wo sie es sonst gekauft hat (Internet?).

In einer SRF-Umfrage jedenfalls stimmten satte 87 Prozent (von solchen Umfrage-Werten können selbst Diktatoren bei Scheinabstimmungen nur träumen…) für die Aussage:

„Melanie Winiger sieht aus wie eine Wurst in der Pelle.“

Coop bezahlt soviel für fragwürdige Werbung mit Melanie Winiger, bei der das ganze Gesicht so unecht wirkt, als sei mehr Schmicke als Haut vorhanden. Könnte Coop nicht wenigstens einen Kleidungsberater zur Verfügung stellen?

Zur Abstimmung

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Mario Torriani: Krawatte und Hemdkragen im K(r)ampf / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Passend zu Winiger trägt Co-Moderator Mario Torriani die Krawatte so, daß sie unter dem Hemdkragen an der Seite hervorspringt…

 

Man sagt, Hölle auf Erden ist, wenn die Liebhaber Schweizer, die Mechaniker Franzosen, die Köche Amerikaner, die Polizei Deutsch und alles wird organisiert von den Italienern.

Man sollte es wohl ergänzen um: Und wenn die Amerikaner über Geschmack entscheiden…

Der Verband der US-amerikanischen Modegestalter (CFDA) ehrt die Popsängerin Rihanna aktuell in New York mit dem Fashion Icon Award für herausragende modische Leistungen.

Das Preisgericht ist gebildet aus nicht weniger als 450 Modeprofis wie Modegestalter, Stilentwerfer und Mode- Journalisten zusammen.

Was will man erwarten? 2011 erhilt „Lady Gaga“ den Stilpreis.

Warum nicht gleich Angela Merkel vorschlagen?

„Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters“, sagt ein weises Sprichwort.

 Bericht im Blick

… alle Männer in Anzug so gut wie gleich aussehen?

Ein erfrischendes Beispiel bietet Dr. Alfons Pröbstl im Gepsräch mit Akif Pirinçci:

Es ist erstaunlich, wieviele Kleider sich mit der Zeit ansammeln. Man sollte ausmisten, wenn Sachen dabei-sind, die man zum Teil seit Jahren nicht mehr trug (Foto: Remo Maßat)

Es ist erstaunlich, wieviele Kleider sich mit der Zeit ansammeln. Man sollte ausmisten, wenn Sachen dabei-sind, die man zum Teil seit Jahren nicht mehr trug (Foto: Remo Maßat)

Es ist erstaunlich, was sich über die Jahre alles an Kleidern ansammelt.

Ich hatte über 40 Anzüge angesammelt. Aber meistens trägt man nur 5% bis 15% der Sachen. Der Rest hängt einfach im Kleiderschrank bzw. den Kleiderschränken.

Ich habe nun ausgemistet und einer Bekannten viele Anzüge und Jaketts mitgegeben, die ich zum Großteil schon jahrelang nicht mehr getragen hatte. Sie gibt sie einer anderen Bekannten, sie werden in Bosnien verkauft werden.

Kleidergeschmack ändert sich oder man hat Sachen gekauft, die einem hinterher nicht mehr so gefallen.

Nachdem ich nun viele Anzüge weggeben habe, besitze ich immer noch 25 Stück, was eigentlich viel zu viel ist. Aber es sind immerhin weniger Anzüge. Zuviel belastet und vor allen Dingen ist es sinnlos, wenn man hortet und nie die Sachen trägt.

Gleiches mit den Hemden. Es waren welche im Kleiderschrank, die ich nie trug. Ich habe den Hemdenbestand daher radikal dezimiert auf „nur“ noch zirka 40 Hemden : – )

40 bis 50 Hemden sind immer noch weit mehr als genug...

40 bis 50 Hemden sind immer noch weit mehr als genug…

 

 

Was will eigentlich ein Mann, der eine schwarze Jeans als Stapi (Stadtpräsident) von Bern zum Jakett trägt, beweisen?

Daß er der Mann von nebenan ist? Warum dann die Krawatte?

Ich frage mich: Warum müssen manche Menschen sich eigentlich so häßlich und stillos kleiden. Immerhin repräsentiert der Mann Bern, oder?

Remo Maßat

Alexander Tschäppät finde häßlichen Kleidungsstil offenbar schön (Bildschirmfotoausriß: DasZelt.ch)

Alexander Tschäppät finde häßlichen Kleidungsstil offenbar schön (Bildschirmfotoausriß: DasZelt.ch)

… angesehen hat, der hat auch beobachten können, daß sich der Kleidungsstil von Matthias Ackeret gebessert hat.

Es sind keine grausamsten Geschmacksvergewaltigungen mehr auftgetreten, zumindest nicht in jüngster Zeit (Stummelkrawatte usw.)

Der Bericht in der SchweizerZeitung.ch scheint gewirkt zu haben?

Hat Matthias Ackeret SchweizerZeitung.ch gelesen?

Hat Matthias Ackeret SchweizerZeitung.ch gelesen?

 

 

… er sollte sich doch einen stilbewußten Schneider leisten können.

Abgesehen davon, daß er als extrem eitel gilt, sollte doch ein Milliardär nicht beim Anzug sparen.

Der aufgrund illegaler Aktienspekulationen und legaler aber äußerst anrüchiger Devisenspekulationen zurückgetretene Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand läßt sich mit einem Anzug ablichten, bei dem der Oberarm eher für einen Sänger von der Bänd Rammstein passen würde als für ihn.

Seine Ärmchen wirken in den überproportinierten Ärmeln einfach…  Naja, machen Sie sich selbst ein Bild:

Philipp Hildebrand, er gilt als extrem eitel, aber hat wohl kein Geld für einen Schneider? (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Philipp Hildebrand, er gilt als extrem eitel, aber hat wohl kein Geld für einen Schneider? (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

t-shirt-153369_640Die Europäische Kommission hat eine einheitliche Methode entwickelt, um den Umwelt-Fußabdruck von Produkten (Product Environmental Footprint PEF) zu messen. Während einer dreijährigen Pilotphase, die am 4. November 2013 beginnt, wird diese Methode getestet, und für 13 Produkte werden spezifische Regeln ausgearbeitet. Das Bundesamt für Umwelt BAFU ist bei drei Produkten beteiligt: Bei Schuhen, die nicht aus Leder hergestellt sind, bei T-Shirts und Reinigungsmitteln.

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Es haben schon Menschen sympathischer gelächelt:

Kleidungsstil: So wirbt Globus in Zürich 1925

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