Ob es der Gretel-Effekt ist oder einfach nur eine Frisurmode?
Greta Thunberg trägt Zöpfe, nun sollen sie Modetrend sein.

Die Modewoche („fashion week“) in Kopenhagen liegt nun eine Woche zurück und es stellt sich ein neuer Modetrend bei Frisuren heraus, berichtet das Modemagazin „style“.

Und zwar Zöpfe.

Wenn es nach Deutschland überschwappt, dann hat Anetta Kahane ein großes Thema.

So warnt die von ihr geleitete Stiftung davor, daß Zöpfe ein Zeichen für eine rechte Gesinnung seien: „Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt. Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf absolviert haben.“

Zopf-Alarm und Nazi-Wahn (jungefreiheit.de)

Die #Kahane-Stiftung und Kinder rechter Eltern – von EvaundHermannFeldreich | fisch+fleisch (fischundfleisch.com)

Tja, wer im Tagi die neuen Modetrends liest, muß sich jetzt wohl schnell eine Sturmhaube beschaffen, damit er aktuell ist in punkto Mode und weiß, was aktuell „Teil des Straßenbilds geworden ist“.

Einzig das Problem: Ich habe noch nie eine solche auch nur ein einziges mal gesehen bei irgendwem.

Was für ein Mode-Trend, den Lisa Füllemann dort erkannt hat.

Ein "Must have" des Winters laut Lisa Füllemann (alle Beitragsbilder: Bildschirmfotoausrisse des fraglichen Tage-Artikels von Füllemann)

Ein „Must have“ des Winters laut Lisa Füllemann (alle Beitragsbilder: Bildschirmfotoausrisse des fraglichen Tage-Artikels von Füllemann)

Sie behauptet: „Die Sturmhaube ist wohl das Must-have des Winters. Doch die Kopfbedeckung ist mehr als nur ein Trend-Accessoire – und führt immer wieder zu Kontroversen.“

Weiter: Die Kopfbedeckung sei „in diesem Winter plötzlich Teil des Straßenbilds geworden“.

Lisa Füllemann findet Modetrends, die es gar nicht gibt (Bildschirmfotoausrisse: Tagesanzeiger)

Lisa Füllemann findet Modetrends, die es gar nicht gibt (Bildschirmfotoausrisse: Tagesanzeiger)

https://www.facebook.com/watch/?v=357217959494870&aggr_v_ids[0]=357217959494870&notif_id=1638829264298241&notif_t=watch_follower_video&ref=notif

Christina Lamprecht ist Deutschlands neue Verteidigungsministerin.

Die Frau, der die Soldaten im großen Nachbarland vertrauen sollen.

Ihr Kleidungsstil sorgt derweil für Spott im Netz:

Corona-Shirts

In Zeiten gespaltener Gesellschaften zwischen Pharmaindustrie-Gläubigen und Leuten, die auf Freiheit und das Immunsystem setzen werden auch Shirts genau beobachtet.

Nachdem Bunderat Ueli Maurer, der am meisten mit den umstrittenen Corona-Maßnahmen haderte in einem Treichler-Shirt gesehen wurde, schrieben sich Journalisten die Finger wund.

Auch Blocher wurde anschließend in einem Trychler-Shirt gesehen, was sogleich das linksgerichtete Medien „Watson“ auf den Plan rief:

Zahlreiche andere T-Shirts (und jetzt zum Winter auch Pullover etc.) sind auf den Corona-Demonstrationen aber auch sonstwo in der Schweiz zu sehen.

Etwa von Stricker TV:

Oder auch von den Verfassungsfreunden:

Oder auch von Anbietern wie Huß:

Wer sich lieber ein eigenes Shirt für eine Corona-Demo erstellen will mit einem eigenen Text, der kann das heutzutage per Mausklick.

In der Schweiz teurer, in Deutschland billiger (wobei man hier auf eine deutsche Lieferadresse nahe der Grenze achten muß, sofern ein Anbieter nicht in die Schweiz liefert).

Beispiel: Deutscher Anbieter für selbstgestaltete T-Shirts ( www.tshirt-druck24.de )

…. sondern auch eine Ledertasche bzw. ein Lederwarenhersteller aus Deutschland.

Ein Hersteller mit einer alten, langen Tradition der trotzdem junggeblieben ist.
Die erste Kollektion wurde noch mit dem Velo von Obertshausen nach Offenbach transportiert als das Unternehmen 1928 seine Anfänge nach.

Heute wäre an einen Transport via Velo gar nicht mehr zu denken.

Dann was nur wenig bekannt ist:

Schon im Jahr 2002 besaßen 45 Prozent der Frauen in Deutschland eine PICARD-Tasche.

So verwundert es nicht, daß später erste Transporter zum Einsatz kamen und ein Velo nicht mehr reichte:

Auch die Produktion wurde ausgebaut

Picard-Produktions-Werk in Obertshausen

Picard-Produktions-Werk in Obertshausen

Heute wird die Firma in 4ter Generation geführt, was selten ist, selbst bei Familienunternehmen, die oftmals externe Kräfte einsetzen, wenn plötzlich Nachfahren der Gründer nach 1, 2, 3 oder 4 Generationen keine Lust auf das Geschäft haben und sich für andere Dinge interessieren.

Georg Picard führt als Geschäftsführer seit 2015 das Unternehmen in 4ter Generation

Georg Picard führt als Geschäftsführer seit 2015 das Unternehmen in 4ter Generation

Der Anbieter wurde allerdings im Zuge des von Klaus Schwab beschriebenen „Großen Neustarts“ (englisch „great reset„) in Mitleidenschaft gezogen, wobei er schlußendlich die Trendwende meisterte.

Die Corona-Maßnahmen, welche zu einer einzigartigen Umverteilung hin zuungunsten des Mittelstandes führten hin zu globalen Internetkonzernen, brachte auch den mittelständigen Taschen-Hersteller ins Schleudern.

Während der erste Billionär der Welt entstand (Amazon-Gründer) und sich das Busineß ins Digitale zwangsverlagerte obwohl viele Taschenkäufer normalerweise oftmals die Ware in Läden sehen und anfassen möchten, hatte man auch bei Picard das Nachsehen.

Der Taschenhersteller hat sich jedoch angepaßt und gezielt auch Internetkanäle im Digitalen Raum aufgebaut.

In der Schweiz zum Beispiel können über das bekannte gehobene Warenhaus Manor (auch ein Familienunternehmen) Taschen und andere Produkte von Picard bestellt werden (oder auch in Läden angesehen werden sofern nicht wieder umstrittene Zwangsmaßnahmen auch in der Schweiz dies verhindern).

Auch ein Damen Rucksack der handtaschenähnlich ist, kann im Shop des Anbieters per Mausklick bestellt werden

Der Anbieter stellte um und hat einen modernen Internetshop (Bildquelle: Picard Umhängetasche )

Der Anbieter stellte um und hat einen modernen Internetshop (Bildquelle: Picard Umhängetasche )

 

 

Hätte wohl früher als Modesünde gegolten, sieht man heute aber immer öfter und sieht eigentlich doch gut aus.

Bunte Socken.

Hier bei Dr. Marco Caimi von den Verfassungsfreunden: Orange Socken kombiniert mit orangem Hemdkragen (Innenkragen).

Quelle Bildausriß: Youtube / Dr. Daniele Ganser „Corona und die Schweiz“

Francis Giacobetti Fotos von Mensch

en und Mode sind geprägt von ästhetisch streng durchdachten Konzepten.

Berühmt die Schattenspiele, z. B. der Fotoserie „Zebra“, aber auch viele andere Fotos und Modefotos des 1939 geborenen Modefotografen sind ohne Zweifel beeindruckend.

Francis Giacobetti malt mit Licht, die Fotografien sind intensiv und eindringlich.

https://www.metalocus.es/en/news/issey-miyake-photographed-francis-giacobetti

https://www.catawiki.de/l/32844737-signed-francis-giacobetti-herve-leger-1999

https://www.artcurial.com/en/lot-francis-giacobetti-ne-en-1939-pirelli-calendar-bahamas-1970-epreuve-argentique-lambda

https://www.awwwards.com/sites/francis-giacobetti

Francis Giacobetti führte offenbar auch das letzte Interview mit Francis Bacon, den er auch bildlich mehrfach darstellte: https://aphelis.net/francis-bacon-last-interview-by-francis-giacobetti-1991-1992/

Über Giacobetti gibt es nichtmal einen Eintrag im Scheinlexikon Wikipedia, der aber wohl posthum spätestens folgen dürfte.

Francis Giacobetti

Francis Giacobetti (Bildersuche Google)

https://janyjansem.com/en/artistes/francis-giacobetti/

 

Es gibt Leute, die laufen rum wie Landstreicher. Andere gut gekleidet.

Zu letzteren gehört der Weltwoche-Herausgeber Roger Köppel, der zugleich der in der Schweizer Geschichte bestgewählte (höchste Stimmenanzahl) Nationralrat ist und sich laufend pointiert äußert.

Manchmal kommt Lob auch von unerwarteter Seite. Das linke Medienmagazin MedienWoche ist so hingerissen vom Kleidungsstil Köppels, daß sie schreibt:

„Roger Köppel tritt täglich in komplett anderem Kleidungsstil vor die «Weltwoche Daily»-Kamera. Er strengt sich an.“

Vermutlich übertreibt die MedienWoche bzw. deren Verfasser Benjamin von Wyl ein ganz klein wenig.

Denn 365 unterschiedliche Anzugskombinationen wird wohl Köppel kaum im Kleiderschrank haben.

 

 

 

 

„Die Knackwürstchenfotografie liegt mir nicht. Bei meiner Arbeit handelt es sich um eine etwas poetischere Version der Wirklichkeit. Ich bin kein Urologe.“

Lagerfeld auf die Frage, warum er seine Models nie ganz nackt fotografiert.

(STERN Nr. 51/2006 vom 14. Dezember 2006)